Tamandl: "Rot-Weiß-Rot-Card" zügig umsetzen

Wichtige Maßnahme für moderne Zuwanderungspolitik – Rudas widerspricht Hundstorfer: Was ist nun Linie der SPÖ?

Wien, 30. Juli 2010 (ÖVP-PK) "Die Umsetzung der 'Rot-Weiß-Rot-Card' muss zügig vorangetrieben werden", betont ÖVP-Abgeordnete und ÖAAB-Mandatarin Gabriele Tamandl. Die ÖVP begrüßt das Bekenntnis von Sozialminister Hundstorfer zu einer zügigen Umsetzung ausdrücklich. "Dass sich SPÖ-Geschäftsführerin Rudas heute auf die Seite der Sozialpartner gestellt hat, die bei diesem wichtigen Projekt auf der Bremse stehen, ist allerdings höchst kurios. Was ist nun die Linie der SPÖ?", fragt Tamandl. Fakt ist: "Die Hände in den Schoss zu legen und abzuwarten, was passiert, ist der falsche Weg." Österreich braucht auch künftig besser qualifizierte Arbeitskräfte, um den Wirtschaftsaufschwung vorantreiben zu können. ****

"Im Gegensatz zu Rudas, die sich mit ihren Aussagen gegen die Linie ihres eigenen Ministers stellt, wird die ÖVP die Hände nicht in den Schoß legen, sondern tritt dafür ein, die 'Rot-Weiß-Rot-Card' rasch umzusetzen", betont Tamandl. "Die Sozialpartner sind
nun gefordert, im Sinne einer modernen Zuwanderungspolitik endlich einen klaren Kriterienkatalog auszuarbeiten", so die ÖVP-Abgeordnete.

Die "Rot-Weiß-Rot-Card" ist die Basis dafür, dass sich Österreich nach den Bedürfnissen am österreichischen Arbeitsmarkt die Arbeitskräfte selbst aussuchen kann. Voraussetzung dabei ist vor allem der Wille, einer geregelten Arbeit in Österreich nachzugehen, die Kenntnis der deutschen Sprache vor der Zuwanderung sowie die Anerkennung der österreichischen Rechtsordnung. "Sozialminister Hundstorfer hat ein klares Bekenntnis zur Umsetzung der 'Rot-Weiß-Rot-Card' abgelegt. Diesen Worten müssen nun Taten folgen", schließt Tamandl.

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