www.erstattungskodex.at: Mehr Service und Transparenz für ÄrztInnen und Versicherte

Wien (OTS) - Bekanntlich hat die Krankenversicherung mit der Bundesregierung eine ausgabenseitige Finanzkonsolidierung vereinbart. Im Zeitraum 2010 bis 2013 sollen die Ausgaben um in Summe 1,7 Milliarden Euro weniger wachsen als ursprünglich prognostiziert. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die rund 3 Milliarden jährlicher Kosten für Medikamente (2009: 2,84 Mrd. Euro). Christoph Klein, Generaldirektor-Stellvertreter im Hauptverband: "Unser Grundprinzip dabei ist, die Kostenentwicklung intelligent zu dämpfen - also ohne dass die Versorgungsqualität darunter leidet."

Die Richtlinien über die ökonomische Verschreibweise (RöV) legen in diesem Sinne fest: Bei mehreren gleich geeigneten Medikamenten (die Eignung wird vom Arzt beurteilt!) ist das günstigste zu verschreiben. Für diese Auswahl bietet schon seit Jahren die Datenbank "Ökotool" den ÄrztInnen eine medizinisch-wissenschaftliche Vergleichsbasis. Der konsequente Einsatz dieses Instruments ist entscheidend für die Konsolidierungswirkung und wird daher von den Kassen zunehmend (Salzburg, Vorarlberg, Oberösterreich ...) mit den Ärztekammern vereinbart.

Christoph Klein: "Jeder vernünftige Konsument denkt auch an den Preis. Gerade wir als Verwalter des Geldes unserer Versicherten haben beste Qualität zu einem möglichst günstigen Preis einzukaufen und dabei moderne Instrumente wie das Ökotool einzusetzen. Dabei wollen wir unseren ÄrztInnen größtmögliche Zugänglichkeit und Anwenderfreundlichkeit und unseren Versicherten höchste Transparenz bieten."

Hauptverband und SVC (die für die Umsetzung der e-card zuständige Gesellschaft) präsentieren das Ökotool heute daher in einigen Punkten deutlich verbessert:

- Freie Zugänglichkeit des Ökotools (und des gesamten Erstattungskodex - damit auch jener Medikamente, für die keine Alternativen bestehen) im Internet: nicht nur für alle ÄrztInnen (unabhängig von Zugang, Konditionen und Aktualität im Rahmen ihrer Ordinationssoftware), sondern für alle Interessierten

- Monatliches statt bisher quartalsweises (und durch den Übertragungsaufwand in die Ordinationssoftware oft weiter verzögertes) Update und damit stets topaktuelle Übersicht

- Neben einfachster Bedienbarkeit auch transparente Darstellung der Vergleichsgruppen wirkstoffgleiche/wirkstoffähnliche Präparate und praxisrelevante Zusatzinformationen (z.B. verschreibbare Packungsgröße und -zahl)

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Pressestelle im Hauptverband
Tel. 01 711 32-1124
Fax 01 711 32-3785
Email: wilhelm.donner@hvb.sozvers.at

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