VP-Leeb zu Diakonie: "Zustände der Wiener Schulsozialarbeit katastrophal"

Forderung: Für jede Schule in Wien ein fixer Sozialarbeiter

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit der Diskussion um das Jugendwohlfahrtsgesetz begrüßt ÖVP-Stadträtin Isabella Leeb die heutigen klaren Worte der Diakonie Österreich: "Wir müssen in diesem Bereich alle gemeinsam die Anstrengungen verstärken, schließlich geht es um Kinder und Jugendliche und damit um die Zukunft unseres Landes."

Leeb verweist auf die katastrophalen Zustände der Wiener Schulsozialarbeit, die sich von Jahr zu Jahr verschlechtert haben und noch weiter verschlechtern: "Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
Die Schule hat mittlerweile Problemstelllungen zu lösen, die nicht an der Schule entstehen, sondern an diese delegiert werden. Eine Situation, mit der das Lehrpersonal in vielen Fällen überfordert ist. Leidtragende sind die Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Schulkarriere scheitern und als Generation Hoffnungslos am Arbeitsmarkt landen", macht die ÖVP-Stadträtin auf die persönlichen Auswirkungen für jeden einzelnen und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Auswirkungen aufmerksam. "Hier müsste man mit eigenständiger, nicht der Schulverwaltung untergeordneter Schulsozialarbeit entgegen wirken. Funktionierende Modelle aus dem Ausland zeigen, dass eine moderne Schulsozialarbeit nicht nur sozialen Frieden sicherstellt und spätere soziale Probleme spart, sondern auch hilft, die volkswirtschaftlichen Folgekosten zu senken."

Die ÖVP Wien fordert daher mittelfristig für jede Wiener Schule einen fixen Sozialarbeiter. Derzeit gibt es für 600 Schulen gerade einmal 19 Sozialarbeiter. Der Plan der ÖVP Wien kann in mehreren Phasen umgesetzt werden, sollte an den Hot Spots allerdings so schnell wie möglich realisiert werden. Leeb abschließend: "Für reine Placebos hat die SP-Stadtregierung in den vergangenen Jahren schon genug Geld beim Fenster hinausgeworfen. Allein im Bildungsressort wurden aus Steuergeldern in der vergangenen Legislaturperiode fast 23 Millionen Euro für Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben. Geld, das weit treffsicherer in sinnvolle Schulsozialarbeit investiert werden könnte und müsste. Der SPÖ sei ins Stammbuch geschrieben: Auch die von ihr so forcierte Ganztagsschule wird nur in Kombination mit einer erfolgreichen Schulsozialarbeit funktionieren."

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0002