FPK-Kurt Scheuch: Ostermayer unbelehrbar!

Klagenfurt (OTS) - Eine Zweckbindung der Abstimmungsspende für die Interessen der Minderheit wäre ein völlig falsches Signal und nur weil man wie eine tibetanische Gebetsmühle immer wieder das gleiche wiederholt, wird dies nicht richtiger. Darauf macht heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Ing. Kurt Scheuch, aufmerksam. SPÖ-Staatssekretär Ostermayer hält aber anscheinend an diesen völlig falschen Gedanken fest. "Wenn es eine Abstimmungsspende gibt, muss sie allen Kärntnerinnen und Kärntnern, die in der Abstimmungszone für Kärnten votiert haben, zugänglich gemacht werden. Sie waren es schließlich auch, die sich für den Verbleib Kärntens für Österreich eingesetzt haben und sicherlich nicht die Kärntner Slowenen!", fordert Scheuch.

Auch was die Ortstafelfrage betrifft, irre Ostermayer gewaltig. Weder die Bürgermeister, noch die Mehrheit der Kärntner Bevölkerung hätten Interesse daran, weitere zweisprachige Ortstafeln aufzustellen. Wobei Scheuch einräumt, dass es natürlich ein großes Interesse an einer Lösung dieser Frage gibt. "Zur Lösung ist klarerweise die Feststellung des Slowenen-Anteils notwendig. Eine Einigung sollte fußend auf der von Bruno Kreisky vorgegebenen Zahl von Ortstafeln erfolgen. Dies wäre eine gute und tragbare Lösung. Scheuch fordert Ostermayer auf, genau diese Lösung ins Auge zu fassen und vorzuschlagen. Nur scheint es eben so, dass Herr Ostermayer nicht die Interessen Kärntens im Auge hat, sondern eher die einiger nationaler Slowenenkreise", so Scheuch. Bei dem Versuch über Kärnten und auch über die Freiheitlichen in Kärnten drüberzufahren wünscht Scheuch Ostermayer viel Glück. Er werde dabei sein blaues Wunder erleben. (Schluss)

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