JVP-Kurz: "Endlich Luft aus aufgeblähtem Beamtenapparat auslassen!"

Junge ÖVP fordert ein Ende des Privilegiensumpfes für Beamte

Wien, 30. August 2010 (OTS) 25 Milliarden Euro oder rund 19 Prozent der gesamten Staatsausgaben werden jährlich für die Gehälter der österreichischen Beamten ausgegeben. Das ist ein großes Stück von einem immer kleiner werdenden Kuchen. "Verursacht werden die Ausgaben nicht nur durch die Gehälter der Beamten, sondern auch durch zahlreiche Privilegien wie Sonderzulagen, Frühpensionierungen und hohe Renten, die vor allem bei Beamten der ÖBB und der Stadt Wien Standard geworden sind", so Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, anlässlich der Präsentation der IHS-Studie zu den Beamten. "Diese Privilegien-Show der Beamten muss heute enden, sonst ersticken wir morgen daran", hält Kurz fest. ****

Laut Berechnungen des IHS werden die Ausgaben für die heimischen Beamten bis zum Jahr 2013 auf rund 30 Milliarden Euro ansteigen. "Das können wir uns nicht leisten. Es müssen sowohl kurz- wie auch mittelfristige Maßnahmen gesetzt werden, um diese Kostenspirale zu stoppen", fordert Kurz. Gefordert ist besonders
die Stadt Wien, die sich allein ein Heer von 65.000 Beamten
leistet, das durch eine Vielzahl an Sonderzulagen und Privilegien enorme Kosten verursacht.

Auch mit der Erhöhung der Beamtengehälter um 38 Prozent seit dem Jahr 2000 stellen die Beamten Arbeiter und Angestellte wiederholt in den Schatten. "Entgegen Kanzler Faymann, der nach Medienberichten weitere 560 Millionen verpulvern will, ist die
Junge ÖVP für eine Null-Lohnrunde für die Beamten und Beamtenpensionisten. Die Luft aus dem aufgeblähten Beamtenapparat muss endlich ausgelassen werden", verdeutlicht der Bundesobmann der Jungen ÖVP seinen Standpunkt. Außerdem fordert die Junge ÖVP eine umfassende Pensionsreform, eine Abflachung der Gehaltskurve für Beamte und ein Ende des Zulagendschungels.

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