BZÖ-Petzner deckt unvereinbare Doppelfunktion Gusis als Referent für Europafragen in AK und als EU-Bankenberater für Hypo auf!

Petzner fragt in Richtung AK: "Müssen wir jede Krot schlucken?"

Klagenfurt/Wien (OTS) - Die Diskussion um die Tätigkeit von Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer in der Hypo Alpe Adria wird nun um eine weitere Facette reicher, wie der stellvertretende Klubobmann des BZÖ und geschäftsführender Bündnisobmann von Kärnten, NRAbg. Stefan Petzner, nun aufdeckt: "Gusenbauer übte eine absolut unvereinbare Doppelfunktion aus. Einerseits war er im Jahr 2009 als Referatsleiter für Europafragen in der Arbeiterkammer Niederösterreich tätig und hat sich diesen Job aus den Arbeitnehmerbeiträgen auch bezahlen lassen, andererseits war er - wie sich nun herausstellte - genau in dieser Zeit auch als Bankenberater für die Hypo Alpe Adria tätig. Für ein Salär mit 60.000 Euro. Und ausgerechnet zuständig für EU-Fragen. Also genau dasselbe Fachgebiet für das er auch in der AK zuständig war. Wir haben damit den Fall eines Ex-Kanzlers, der ein von den Arbeitern bezahlter Arbeitnehmervertreter und von einer Großbank bezahlter Bankvertreter zugleich war!"

"Müssen wir jede Krot schlucken?", fragt dazu Petzner in Anlehnung an den aktuellen Slogan der Arbeiterkammer und fordert Aufklärung seitens Gusenbauers und der Arbeiterkammer, schließlich würden sich eine Reihe von neuen Fragen ergeben. Petzner: "Hat Gusenbauer seine Tätigkeit in der Arbeiterkammer dafür missbraucht, um auf EU-Ebene für die Hypo zu intervenieren? Hat Gusenbauer die Infrastruktur in der Arbeiterkammer für seine Tätigkeit als EU-Banken-Lobbyist genutzt? Und wie kommen die krisengebeutelten Arbeiter dazu, dass sie mit ihren Beiträgen einen Berater für die krisenverursachenden Banken finanzieren?"

Fest stehe, dass die Sozialisten einmal mehr als soziale Scharlatane enttarnt seien. "Sie wettern gegen Banken, Reiche, Spekulanten und Konzerne und sind dabei selber Teil dieses Systems." Umso mehr sei daher seine, Petzners, Forderung berechtigt, Gusenbauer solle sein 60.000 Honorar zurück zahlen.

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