Konsumentenschutzministerium gibt Tipps zum sicheren Trampolinspringen

Trampolinspringen? Ja, aber richtig!

Wien (OTS/BMASK) - Trampoline für den eigenen Garten haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom verzeichnet. Leider ist mit der zunehmenden Verbreitung dieser Produkte auch die Unfallhäufigkeit massiv angestiegen: Pro Jahr müssen rund 3000 Personen - in der Regel Kinder - nach Trampolinunfällen im Krankenhaus behandelt werden. Etwa 40 % der Verletzungen sind als schwer einzustufen.

Folgende Tipps des Konsumentenschutzministeriums können helfen, typische Verletzungsmuster zu vermeiden.

- Schutznetze, die oftmals beim Kauf bereits enthalten sind, verhindern Stürze vom Trampolin.

- Die Sprunggeräte sollten alleine benutzt werden. Dadurch werden Kollisionen mit anderen sowie Spätschäden und Rückenschmerzen vermieden, die entstehen, wenn man die Federung in der falschen Position erwischt und die Wirbelsäule zusammengestaucht wird.

- Die Verweildauer auf dem Trampolin soll der eigenen körperlichen Fitness entsprechend angepasst sein. Unfälle durch Nachlassen von Kraft und Konzentrationsvermögen treten schon nach 10 bis 30 Minuten springen auf.

  • Die Aufsichtspersonen können ihren Anteil für eine sichere Benützung dieses beliebten Freizeitartikels beitragen, indem sie darauf achten, dass Sie
  • klare Anweisungen für die Benützung erteilen und deren Einhaltung kontrollieren,
  • darauf achten, dass der Aufstellungsortes stabil, eben und nicht zu hart ist und
  • sie das Trampolin und das Schutznetzes regelmäßig auf Beschädigungen und Defekte untersuchen.

- Wer besonders profimäßig vorgeht besucht einen Kurs und wärmt vor dem Springen auf.

Eine Studie des Österreichischen Komitees zur Unfallverhütung im Kindesalter ("Große schützen Kleine") zu Unfällen mit Trampolinen steht auf der Website des BMASK unter www.bmask.gv.at - Fachpublikum - Konsumentenschutz zum Download bereit.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Elisabeth Kern, Pressesprecherin des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2247
www.bmask.gv.at

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