Begrüßenswert, trotz Rechenfehler (von Daniela Gross)

Ausgabe 30. Juli 2010

Klagenfurt (OTS) - Um nicht immer an der Kärntner Politik herumzumosern, sei Folgendes festgehalten: Werdenden Eltern ein Rüstzeug für die Kindererziehung mitzugeben, sie fit zu machen, sie als Paar zu stärken - ist ein denkbar guter Ansatz. Auch wenn er mehr aus dem finanziellen Eck, als aus dem sentimentalen her rührt: Die Investition in Prävention soll künftige Kosten für die Betreuung etwaiger "Problemkinder" eindämmen. 380 Euro kostet ein Platz für eine Heimbetreuung. Pro Tag. Und genau das will man mit dem Führerscheinkurs einsparen. So weit, so gut. Zum einen bleibt ein 20-Stunden-Kurs kein Garant, dass ein Kind völlig problemlos aufwächst. Zum anderen verstört, dass werdende Eltern mit 75 Euro "Kurszuckerl" belohnt werden sollen. Das gibt dem Ganzen einen fahlen Beigeschmack. Ein Blick über die Tauern zeigt: Der Bedarf ist auch ohne Geldgeschenke da. Also, wenn das mal nur nicht wieder eine Milchmädchenrechnung mit Kärntner Handschrift wird ...

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