WKÖ unterstützt Forderung von Ministerin Karl: Arbeitserlaubnis nach Uni-Abschluss

Hoch qualifizierte Menschen im Inland halten

Wien (OTS/PWK596) - Die WKÖ schließt sich der Forderung von Wissenschaftsministerin Karl an, dass Drittstaatsangehörige, die an einer Hochschule in Österreich einen Abschluss machen, hier künftig auch arbeiten dürfen. Die derzeitige Politik nützt dieses wertvolle Potenzial viel zu wenig: ausländische Uniabsolventen wurden in unserem Land auf Kosten der Steuerzahler ausgebildet, sprechen meist gut Deutsch und sie kennen die österreichischen Rahmenbedingungen. Dennoch werden keine Anreize geboten, sie in unserem Land zu halten, sondern zugelassen, dass ihr wertvolles Wissen in anderen Ländern verwertet wird. Das für Schlüsselkräfte erforderliche Einstiegsgehalt von Euro 2.466 ist für diese Personengruppe eine schwer überwindbare Hürde. In anderen Ländern, wie beispielsweise den USA, ist es Teil ihrer Zuwanderungsstrategie, ausländische Uniabsolventen nach ihrem Studium zu einem weiteren Verbleib in den USA zu motivieren.

Der erleichterte Arbeitsmarktzugang für ausländische Uniabsolventen und Studierende wurde auch im Nationalen Aktionsplan für Integration verankert und soll nun im Rahmen der Rot-Weiß-Rot-Card möglichst rasch verwirklicht werden. (RH)

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