ÖH zu Medizinaufnahmeverfahren: Zugangsregelungen sind nie gerecht

Frauen werden strukturell benachteiligt

Wien (OTS) - Zugangsregelungen werden die österreichische Hochschulmisere nicht lösen. "Es kann keine gerechten Zugangsregelungen geben", bekräftigt Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam. "Die Ergebnisse des Medizinaufnahmeverfahrens machen einmal mehr deutlich, wie unfair ein solches Auswahlverfahren ist -denn formale Chancengleichheit bedeutet niemals reale Chancengleichheit", so Wallerberger weiter.

Dass Frauen bei dem Test erneut schlechter abschnitten als Männer sorgt für zusätzlichen Zündstoff. "Dass sich von den mehrheitlich weiblichen BewerberInnen die männlichen durchsetzten, macht die strukturelle Benachteiligung des Aufnahmetests von Frauen deutlich", meint Mirijam Müller, ÖH Generalsekretärin. "Die gestellten Fragen sagen nichts über die Eignung als zukünftigeR Ärztin/Arzt aus", so Müller weiter.

"Für alle BewerberInnen um einen Studienplatz muss reale Chancengleichheit hergestellt werden - daher sind alle Formen von Zugangsbeschränkungen abzulehnen. Die Hochschulmisere kann nur mit ausfinanzierten Universitäten gelöst werden", ist sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam sicher.

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