Beatrix Karl: Wissenschaftliche Exzellenz und Nachwuchsförderung am CERN beeindruckend

Wissenschafts- und Forschungsministerin besucht die Europäische Organisation für Kernforschung CERN bei Genf

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl besucht heute die Europäische Organisation für Kernforschung CERN bei Genf. Im Rahmen ihres Besuchs traf sie zu einem Arbeitsgespräch mit dem Generaldirektor des CERN, Rolf-Dieter Heuer, sowie
mit Felicitas Pauss - die gebürtige Steirerin ist am CERN für die Außenbeziehungen verantwortlich - zusammen. Die Ministerin zeigte sich nach ihrem Rundgang sehr beeindruckt von der wissenschaftlichen Exzellenz am CERN und betonte die Bedeutung gerade hinsichtlich der EU 2020 Strategie. "CERN ist nicht nur eine bedeutende, exzellente Grundlagenforschungs-Einrichtung, sondern vor allem auch eine technologische Herausforderung, mit der es uns gelingt, Technologie und Innovation in Europa weiter zu stärken."

Weiters unterstrich die Ministerin die "große Chance für die heimische Wissenschaft und Wirtschaft, an den aktuellen Entwicklungen teilhaben zu können. Ich bin stolz auf die engagierte Arbeit der österreichischen Forscherinnen und Forscher am CERN." Besonders erfreulich aus Sicht der Ministerin ist auch die exzellente Nachwuchsförderung am CERN. Junge Menschen bekommen neben der Physik auch in Bereichen wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik die Möglichkeit, sich in ihrem Bereich zu spezialisieren. Österreich investiert zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag mehr 750.000 Euro pro Jahr in Stipendien, um österreichischen Nachwuchswissenschafterinnen und Nachwuchswissenschaftern das Forschen und Sammeln von wertvollen Erfahrungen am CERN zu ermöglichen.

In Gesprächen mit Stipendiaten und Wissenschafterinnen und Wissenschaftern aus Österreich am CERN informierte sich die Ministerin über Forschungsprojekte, bei denen maßgeblich österreichische Wissenschafterinnen und Wissenschafter mitgewirkt haben. Ebenso besuchte Beatrix Karl die Dauerausstellung "Universe of Particle" am CERN.

Österreich ist eines von 20 Mitgliedsländern des 1954 gegründeten CERN und leistet jährlich einen Mitgliedsbeitrag in der Höhe von rund 17 Millionen Euro. Der Anteil Österreichs am CERN-Gesamtbudget liegt damit bei rund 2,25 Prozent.

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