BZÖ-Petzner: Gusenbauer soll 60.000 Euro-Honorar zurück zahlen!

Wien/Klagenfurt (OTS) - Für das BZÖ schlägt dessen stellvertretender Klubobmann und geschäftsführender Landesparteiobmann NRAbg. Stefan Petzner vor, dass Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer sein 60.000 Euro Honorar an die Hypo und "damit an den Steuerzahler" zurück zahlt. "Dass ein ehemaliger Bundeskanzler 60.000 Euro von einer Bank kassiert, die wenige Wochen später vom Steuerzahler gerettet und notverstaatlicht werden muss und die auf Betreiben des Ex-Kanzlers erst wenige Monate zuvor auch noch Staatshilfe bekommen hat, ist eine mehr als schiefe Optik und wirft unweigerlich die Frage nach politischen Zusammenhängen auf", argumentiert Petzner und fügt hinzu, dass es mit Gusenbauer ohnehin nicht den Ärmsten der Armen treffe, während der Steuerzahler immer mehr geschröpft werde und den Österreicherinnen und Österreichern ein beispielloses Sparpaket ins Haus stehe.

"Während die Österreicherinnen und Österreicher die Zeche für die Krise zahlen, die andere verursacht haben, profitieren Ex-Politiker von der Krise und kassieren. Und das ausgerechnet ein Politiker von der SPÖ, die sich derzeit wieder einmal als Kämpfer für Verteilungsgerechtigkeit in Szene setzt. Gerecht wäre es, wenn Gusenbauer zurück zahlt und die SPÖ bei sich selbst mit der Verteilungsgerechtigkeit beginnt. Man wird daran schnell erkennen, ob die Sozialisten auch Taten statt nur leerer Worte setzen können", so Petzner.

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