Flugschule der ÖAMTC-Flugrettung international gefragt (+Foto)

Ausbildung für drei Piloten der tschechischen Flugrettung in Wiener Neustadt

Wien (OTS) - Die Anforderungen an einen
Notarzthubschrauber-Piloten gehören zu den höchsten, die es in der Hubschrauberfliegerei gibt. "Gerade in der Flugrettung sind hohe Sicherheitsstandards unbedingt erforderlich", weiß ÖAMTC-Pilot und Fluglehrer Peter Fleischhacker. Seit 2010 verfügt die ÖAMTC-Flugrettung über eine eigene FTO (Flight Training Organisation), die sowohl ÖAMTC-Hubschrauberpiloten als auch Piloten anderer Luftfahrtunternehmen ermöglicht, diverse hubschrauberspezifische Ausbildungen an den Standorten der ÖAMTC-Flugrettung zu durchlaufen.

Diese Woche profitieren drei Piloten des tschechischen Flugrettungsbetreibers Alfa-Helicopter vom Know-how der ÖAMTC-Flugrettung. Die Ausbildung findet im Flugrettungszentrum Ost der ÖAMTC-Flugrettung in Wiener Neustadt statt. Zwei Fluglehrer erhalten durch den Leiter der ÖAMTC-Flugschule, Cpt. Rudolf Einsiedl eine Einweisung am Eurocopter (EC) 135. Ein weiterer Pilot wird durch ÖAMTC-Pilot und Fluglehrer Peter Fleischhacker für den Einsatz am selben Hubschraubertyp eingeschult. "Diese spezielle Einschulung, das sogenannte 'Type Rating', ist Grundvoraussetzung für jeden Einsatzpiloten, bevor er mit einem neuen Hubschrauber in den Einsatz geht", erklärt Fleischhacker.

Das "Type Rating" umfasst einen einwöchigen Theorieunterricht, in dem der Pilot unter anderem Details über Aufbau, Antriebssysteme und Rotoren des Hubschraubers sowie über dessen Flugleistung und Beladungsmöglichkeit erfährt. Im anschließenden Praxisteil wird dann die sichere Handhabung des Hubschraubertyps trainiert. "Spezielle Start- und Landeverfahren werden ebenso geübt wie besondere Notverfahren für eventuell eintretende Störungen während eines Fluges" erläutert der ÖAMTC-Fluglehrer.

Abschließend muss der Pilot seine Kenntnisse in einem ungefähr einstündigen Prüfungsflug, dem so genannten Skill Test, unter Beweis stellen. "Die komplette Dokumentation der Ausbildung wird dann an die zuständige Behörde übermittelt", beschreibt Fleischhacker den weiteren Ablauf. "Nach Überprüfung der Vollständigkeit, ermächtigt diese den Piloten zum Fliegen des neuen Hubschraubertyps, beziehungsweise zur Ausbildung anderer Piloten auf dieser Hubschraubertype."

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