Strache: Migranten-Kaufkraft-Argument ist absoluter Schwachsinn!

Wien (OTS) - "Die gestern publizierte Studie, die die angebliche 'Kaufkraft' von Migranten als unterschwelliges Argument für Einwanderung anführt, ist an Schwachsinn wohl kaum zu überbieten", sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Abgesehen davon, dass die "Kaufkraft" von Migranten deutlich unter jener der Österreicher liege, sei ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser "Kaufkraft" österreichisches Steuergeld, das den Migranten in Form von Sozialleistungen zur Verfügung gestellt werde, so Strache.

Weiters sei nicht untersucht worden, inwieweit diese ominöse "Kaufkraft" tatsächlich den Österreichern oder dem österreichischen Staat zugute komme. Sei doch in weiten Teilen Wiens zu beobachten, dass Migranten eigene Ghettos bildeten und dort bei ihresgleichen die Güter des täglichen Bedarfs kaufen würden, so Strache. Dies oftmals in Geschäften, die sich weder um gesetzliche Öffnungszeiten, noch sonstige Vorschriften wie Hygiene- oder arbeitsrechtliche Verordnungen kümmern würden, kritisierte Strache.
Inwieweit der heimische Fiskus von diesen bazarartigen Strukturen profitiere, sei ebenfalls nicht untersucht worden und somit ein Geheimnis des Finanzministers, sagte Strache, der diesbezügliche Anfragen ankündigte.

Was allerdings untersucht worden sei - und zwar von der Statistik Austria - sei die Arbeitslosenrate der Migranten, zeigte Strache auf. So kamen 2009 in Österreich geborene Männer auf 4,2% (Frauen 4,0%), im Ausland geborene Männer auf immerhin 11,1% (Frauen 9,4%) Arbeitslosigkeit. "Diese Personengruppe erhält ihre 'Kaufkraft' durch die staatliche Arbeitslosenunterstützung", so Strache.

Weiters habe die Statistik Austria die Frauenerwerbsquote untersucht:
In Österreich geborene Frauen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren gehen zu 80% einer Beschäftigung nach. Türkinnen sind zu knapp über 40%, Frauen aus Ex-Jugoslawien zu etwa 65%, EU-Bürgerinnen zu etwa 70% werktätig, im sonstigen Ausland geborene Frauen erreichen eine Erwerbsquote von rund 58%. Die nicht erwerbstätigen Migrantinnen erhielten ihre "Kaufkraft" somit aus
der staatlichen Familienbeihilfe, dem Kindergeld, sonstigen Sozialleistungen oder dem Einkommen ihres Familienoberhauptes, welches, wie die Regio Data Research-Studie untersucht habe, deutlich unter jenem der Österreicher liege, zeigte Strache auf.

Wie die Studienautoren von Regio Data Research somit auf die Idee kämen, dass sich der österreichische Einzelhandel "...dieses Marktpotenzials bewusst sein..." müsse, bleibe wohl das Geheimnis dieser sogenannten "Experten", kritisierte Strache.

"Auch wenn uns Sozialromantiger, Gutmenschen und sonstige Realitätsverweigerer immer wieder einreden wollen wie toll denn nicht die ungehemmte Zuwanderung für uns ist, so zeigen doch zahlreiche Studien aus anderen europäischen Ländern deutlich, dass Zuwanderung immer zu Lasten der heimischen Bevölkerung geht", so Strache.

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