ÖSTERREICH: Justiz will Grasser-Konten in Liechtenstein öffnen

Konten der Liechtensteiner Mandarin AG werden geprüft

Wien (OTS) - In die Öffnung der Konten von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser kommt Bewegung. Wie der Tageszeitung ÖSTERREICH (Donnerstagsausgabe) von Seiten der Kriminalpolizei bestätigt wurde, laufen derzeit in der Causa Grasser intensive Ermittlungen in Liechtenstein. Konkret geht es um die Konten der Mandarin AG mit Sitz in Vaduz. Die Konten der Mandarin AG wurden kürzlich durch Liechtensteiner Ermittler gesperrt.
"Wir vermuten, dass Konten von Grasser von der Mandarin AG verwaltet werden", so ein hochrangiger Ermittler gegenüber ÖSTERREICH. Genau jene Konten möchte die Justiz nun öffnen. Die Öffnung der Konten steht laut Ermittlern untmittelbar bevor.
Auch die Einvernahme Grassers soll demnächst stattfinden, heißt es aus Ermittlerkreisen gegenüber ÖSTERREICH. Grasser soll dabei mit Zeugen und Geldflüssen konfrontiert werden.
Grasser selbst weist jegliche Vorwürfe in ÖSTERREICH zurück und beteuert, seine Konten freiwillig zu öffnen: "Ich habe dem Staatsanwalt angeboten, dass er alles bekommt, was er braucht. Da muss man nichts gewaltsam öfnnen, ich habe nichts zu verbergen." Für Karl-Heinz Grasser gilt die Unschuldsvermutung.

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