• 28.07.2010, 14:52:30
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VP-Leeb zu Wirtschaftskammer-Studie: "SPÖ-Bildungspolitik in Wien gescheitert"

Pflichtschulbereich wurde jahrelang vernachlässigt

Wien (OTS) - "Die heute präsentierten Zahlen der Lehrlings-Studie
der Wirtschaftskammer Wien belegen schwarz auf weiß, dass die
Bildungspolitik der SPÖ in Wien gescheitert ist. Daran ändern
Alibi-Umfragen und millionenschwere Werbekampagnen auch nichts mehr.
Es ist Zeit, dass diese Politik des Wegschauens, Leugnens und
Verharmlosens abgewählt wird. Die Chance dazu gibt es am 10.
Oktober", so die ÖVP-Stadträtin Isabella Leeb in Reaktion auf die
veröffentlichten Studienergebnisse, wonach mehr als zwei Drittel der
Wiener Unternehmen Schwierigkeiten haben, geeignete, qualifizierte
Lehrlinge zu finden.

"Das liegt nicht daran, dass unsere Jugendlichen dümmer geworden
sind, sondern daran, dass speziell im städtischen Raum der
Pflichtschulbereich stark an Qualität verloren hat und von der SPÖ
jahrelang vernachlässigt wurde. Diese Versäumnisse rächen sich nun!"

Leeb weiter: "Ein hoher Anteil von Kindern mit nicht deutscher
Muttersprache tut sein übriges, um das Niveau zu drücken. So sind wir
mit einem System konfrontiert, in dem alle unzufrieden sind: Eltern,
Kinder, Lehrer und die Unternehmer, die Jugendliche mit mangelnden
Grundkenntnissen zu Facharbeitern ausbilden und Versäumnisse
ausgleichen sollen."

Für die VP-Stadträtin bedarf es mehrerer Schritte, um gegenzusteuern:
"Das verpflichtende Kindergartenjahr ist ein erster, wichtiger
Schritt. Ein weiterer: Wer nicht ausreichend Deutsch kann, darf nicht
zum Regelunterricht zugelassen werden - auch nicht als
außerordentlicher Schüler. Dazu brauchen wir genügend Lehrer. Derzeit
sind alleine im Pflichtschulbereich rund 500 Lehrerposten unbesetzt.
Als Sofortmaßnahme könnte man jene 350 Lehrkräfte, die derzeit
Tätigkeiten ausüben, die aus den Mitteln für soziale Maßnahmen
getragen werden müssten, im Regelunterricht einsetzen", schlägt Leeb
vor.

Ein weiteres Anliegen ist ihr die Neuausrichtung der
Schulsozialarbeit: "Derzeit gibt es in Wien nur neun Sozialpädagogen
für rund 600 Schulen! Dabei ist das eines der zentralen Themen, weil
es hier die größten sozialen Herausforderungen gibt."

Abschließend appelliert die VP-Stadträtin: "Geben wir den
Unternehmerinnen und Unternehmern die Chance, das zu tun, was sie
eigentlich wollen: ihr Wissen weitergeben, um mit ihrem
Facharbeiternachwuchs die Zukunft zu gestalten!"

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

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