ARBÖ-Stauberater als Helfer und fahrende Informanten

ARBÖ-Verkehrsdienst auch am Wochenende wieder voll im Einsatz

Tirol (OTS) - Am kommenden Stau-Wochenende sind die ARBÖ-Stauberater auf ihren Motorrädern wieder voll im Einsatz - in Tirol, wie in Salzburg. "Wir verstehen uns als Helfer und fahrende Informanten", erzählt Markus Herrmann, der als Einsatzleiter das ARBÖ-Team auf zwei Rädern koordiniert.

"Unsere wichtigste Aufgabe ist, Leute vor Ort zu informieren. Wer zwanzig Minuten im Stau steht, ohne zu wissen warum, ist dankbar, von uns zu hören, dass es weiter vorne zum Beispiel einen Unfall gegeben hat oder es noch eine Stunde dauern wird, bis man durch den Tauerntunnel fahren kann", erklärt der erfahrende Kopf des "ARBÖ-Verkehrsdienstes" - wie die Stauberater ganz offiziell heißen. "Wenn's ganz schlimm zugeht, müssen wir den Leuten auch sagen, dass sie eine Stunde am Brenner, plus zwei Stunden bei der Mautstelle in Sterzing und eine weitere Stunde vor Verona zu warten haben." Die eine oder andere Familie mit Kindern haben die ARBÖ-Stauberater in solchen Fällen schon überreden können, "in Innsbruck Ost abzufahren, um beim Baggersee eine längere gemütliche Rast einzulegen und erst gegen Abend weiterzufahren."

Aber "Stauopfer" ist nicht gleich "Stauopfer": "Urlauber, die über die Tauernautobahn (A10) fahren, haben viel mehr Geduld, als Urlauber auf der Brenner Autobahn (A13). Alle die über die Tauernautobahn müssen, rechnen mit Staus und haben alles mit: Vom Picknick-Korb bis zum Federballspiel," plaudert Herrmann aus der Praxis. Mit kühlen Getränken und Kinderspielen zu Hilfe kommen die Stauberater daher in erster Linie all jenen Einheimischen, die mehr oder weniger unvorbereitet zum Stauopfer werden. "Also zum Beispiel eine Mutter, die nur kurz über die Autobahn zum See fahren will und nun wegen eines Unfalls stundenlang mit ihrem zappeligen Kindern durchhalten muss."

Besonders gefragt sind die Frauen und Männer vom ARBÖ-Verkehrsdienst bei Unfällen. "Wir sind flott, wendig und kommen überall durch." Pfeilschnell sind die geschulten ARBÖ-Helfer am Ort des Geschehens und können Erste Hilfe leisten. "Und für den Fall des Falles ist der Defibrillator immer mit dabei", so Herrmann.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Tirol
Rabeder Kathrin 0512/345 123
Tel.: 0512/345 123-19
kathrin.rabeder@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002