FCG/vida: Sicherheitsfachkräfte brauchen einheitliche Ausbildung

Wien (OTS/FCG) - "Bemerkenswert, dass auch SPÖ-Maier auf die Idee kommt, eine einheitliche Ausbildung für die Beschäftigten im Sicherheitsgewerbe zu fordern. Die FCG in der Gewerkschaft vida hat schon vor Monaten einen Kollektivvertrag und eine EU-weit einheitliche Ausbildung gefordert", so Alfred Gajdosik, Bundesvorsitzender der FCG/vida.

"Sicherheitsfachkräfte befinden sich auf Flughäfen, in Museen, bei Events, in Fußballstadien, in Hotels - nur an einem Ort befinden sie sich nicht: in einer einheitlichen Berufsausbildung mit gesetzlich festgelegten einheitlichen Standards", kritisiert Gajdosik die derzeitige Situation bei den Sicherheitsfachkräften.

Rund 9.000 Beschäftigte sind in Österreich im Sicherheitsgewerbe tätig. Es fehlt jedoch an einem einheitlichen Berufsbild - und somit an einer Ausbildung nach einheitlichen Qualitätsstandards. "Sicherheitsfachkräfte sind im gesetzlichen Sinne ungelernt, und das bringt zahlreiche, teils gefährliche Nachteile mit sich. Daher braucht es einen Kollektivvertrag für Beschäftigte in Sicherheitsunternehmen", gibt Gajdosik zu bedenken.

Für die Branche bedeute eine Standardisierung außerdem mehr Vergleichbarkeit im Wettbewerb, denn "schwarze Schafe würden sich in einem Markt mit klaren Regeln auf hohem Niveau sehr schwer tun", so Gajdosik abschließend.

Die Forderungen der FCG/vida auf einen Blick:
- Eine EU-weite einheitliche modulare Ausbildung für Sicherheitsfachkräfte.
- Einheitliches Berufsbild für das Sicherheitgewerbe.
- Ein einheitliches Prüfungsreglement.
- Ein einheitlicher KV für Beschäftigte im Sicherheitsunternehmen (Bewachung soll in Zukunft ein Modul davon sein).
- Standards zu fixieren um präventiv tätig werden zu können.

Rückfragen & Kontakt:

FCG/vida, Alfred Gajdosik, 0664-383 12 95

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