Schulreform: BZÖ-Haubner: SPÖ und ÖVP sollten Ideologiedebatte beenden

"Auch beim neuen Lehrerdienstrecht keine Zeit mehr verstreichen lassen"

Wien (OTS) - "Die Regierungsparteien ließen bisher die dringend notwendige und schon seit langem geplante Schulreform immer aus ideologischen Motiven scheitern. Die antiquierten Positionen der beiden Regierungsparteien verhindern zu Lasten der Schüler und der Eltern eine Schulreform, die längst hätte begonnen werden müssen. Auch beim neuen Lehrerdienstrecht darf keine Zeit mehr verstreichen. Im Bildungsressort muss daher die zuständige Ministerin endlich aktiv werden, das Heft in die Hand nehmen und die Reform durchziehen", forderte heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner.

Die Wege dafür seien vorgezeichnet, Lösungsvorschläge gebe es zu Hauf, wie dies viele Expertisen belegten. Auch der Rechnungshof habe hinsichtlich der Schulverwaltung mehrfach schon seine Vorstellungen präsentiert. "SPÖ und ÖVP sollten endlich die lächerliche Ideologiedebatte beenden und das "Kantönlidenken" ihrer Landeshauptleute beiseite schieben und mit der Schulreform beginnen. Andernfalls droht Österreich bereits in den nächsten zehn Jahren ein Bildungsnirwana, das uns im OECD-Schnitt noch weiter zurückfallen wird lassen und die österreichische Wirtschaft nachhaltig schädigt", meinte Haubner

Im Zuge dieser Reform sollte auch eine höhere Lehrverpflichtung angegangen werden. "Nur eine zusätzliche Unterrichtsstunde pro Lehrer würde schon reichen, um am Ende der Ferien wenigstens die Nachhilfekosten in den Griff zu bekommen. So sollten die Lehrer drei Wochen vor dem Schulbeginn allen Schülerinnen und Schülern, die eine Nachprüfung machen müssen Nachhilfe erteilen. Das wäre eine sehr große Kostenentlastung für die Eltern", betonte Haubner.

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