ÖSTERREICH: Erwin Pröll fordert gemeinsame Schule bis 12 Jahre

NÖ-Landeshauptmann begrüßt Schulgipfel und spricht sich für Fall der 10-Prozent-Hürde bei Schulversuchen aus

Wien (OTS) - Der niederösterreichische Landeshauptmann und Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Erwin Pröll (ÖVP)lenkt als erster mächtiger ÖVP-Politiker bei der Neuen Schule ein. In ÖSTERREICH (Montagsausgabe) reagiert Pröll auf den Vorstoß von Bundeskanzler Werner Faymann und Bildungsministerin Claudia Schmied (beide SPÖ) im Herbst einen Schulgipfel zur Neuen Mittelschule abzuhalten: "Ich begrüße das und führe die Einladung auf ein Gespräch zurück, das ich vor 14 Tagen mit dem Herrn Bundeskanzler hatte." Pröll fordert in ÖSTERREICH den Wegfall des 10-Prozent-Limits bei Schulversuchen : "Ja, ich stehe voll und ganz auf dem Boden dieses Beschlusses. Solange garantiert ist, dass wir unser niederösterreichisches Schulmodell fortsetzen können." Die Aufhebung des 10-Prozent-Limits sei eine "Frage der Praktibilität".
Pröll spricht sich in ÖSTERREICH für eine gemeinsame Schule der 10- bis 12-Jährigen aus: "Es ist sinnvol, die Bildungsentscheidung nicht schon mit 10 sondern erst mit 12 Jahren zu treffen, weil sich bis zu einem Alter von 12 oder 13 Jahren einiges geklärt hat." Weiters will Pröll möglichst rasch eine Verwaltungsreform umsetzen, "damit wir Parallelstrukturen im Bildungswesen beseitigen können. Der Bund soll für die Zielgesetzgebung zuständig sein, in den Ländern werden demnach Bildungsdirektionen geschaffen, die die Landes- und Bezirksschulräte ersetzen. Ich glaube, dass wir einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen können. Wichtig ist mir, dass wir in den Ländern die Möglichkeit haben, unsere eigenen organisatorischen Vorstellungen umzusetzen."

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