Huber: Tierfutterkartell manipuliert 35 Jahre die Preise -Bundesregierung schweigt

NAbg. Huber stellt parlamentarische Anfrage an Berlakovich und Hundsdorfer

Wien (OTS) - Es ist ein Skandal, dass weltweit die Medien über
eine 175 Millionen Euro Strafe gegen ein international tätiges Tierfutterkartell, welches zwischen 1969 und 2004 tätig war, berichten und die Bundesregierung nach wie vor schweigt, so BZÖ-Agrarsprecher NAbg. Gerhard Huber."Da werden offensichtlich die heimischen Konsumenten, Landwirte, die fleischverarbeitende Lebensmittelindustrie und die Handelsketten über Jahrzehnte nachweislich über den Tisch gezogen und Berlakovich und Hundsdorfer finden es nicht einmal der Mühe wert die österreichischen Konsumenten und Landwirte zu informieren", so der Tiroler Abgeordnete Huber. "Die Österreicherinnen und Österreicher stellen sich zurecht die Frage, ob und seit wann die Bundesregierung über die Machenschaften des Tierkartells bescheid wusste und warum sie es verabsäumt hat die österreichischen Konsumenten und Landwirte rechtzeitig zu informieren und vor evtl. überhöhten Tierfutterpreisen gewisser Unternehmen zu warnen. Passiert ist wie so oft bei dieser Bundesregierung nichts," zeigt sich Huber verärgert."Überhöhte Tierfutterpreise erhöhen die Produktionskosten der Landwirte, welche sich auch schlussendlich in den hohen Lebensmittelpreisen der Konsumenten wieder finden und somit jede Österreicherin und Österreicher von diesem Skandal direkt oder indirekt betroffen ist.
Das BZÖ wird daher im Sinne aller österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten, Landwirte, der lebensmittelverarbeitenden Industrie und Handelsketten mittels parlamentarischer Anfragen für die notwendige Transparenz sorgen und eine evtl. mangelnde Informationspflicht der Rot/Schwarzen Bundesregierung schonungslos aufdecken, so BZÖ Agrarsprecher Huber. Die Bundesregierung wäre angehalten in Inseraten besser über Machenschaften wie die des Tierkartells, Listerien in Käseprodukten, Salmonellen in Eiern oder über die geplante Belastungslawine die Österreicherinnen und Österreicher zu informieren, anstatt sich in sinnlosen, sündteuren mit Halbwahrheiten gespickten Eigeninseraten, auf Kosten der Steurzahlerinnen und Steurzahler selbst zu loben um von der Stillstandspolitik von SPÖ und ÖVP abzulenken, so Huber abschließend.

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