Burn-Out - Oberhauser: Herr Rasinger, bitte an Finanzminister Pröll appellieren!

Wien (OTS/SK) - Als "absolut notwendig" bezeichnete SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser den Vorstoß von Gesundheitsminister Alois Stöger, die betriebliche Gesundheitsförderung auszubauen. Es sei unbestritten, dass Depressionen und Burn-Out als Folge der Leistungsgesellschaft stetig ansteigen. Unternehmen müssten mehr in die Prävention investieren, dies lohne sich für ArbeitnehmerInnen, Unternehmen und das Sozialsystem, so Oberhauser. Ihrem VP-Kollegen Erwin Rasinger, der psychologische Behandlung auf Krankenschein fordert, rät Oberhauser, sich an VP-Finanzminister Pröll zu wenden. "Wenn die Kassen jenes Geld, das ihnen durch versicherungsfremde Leistungen entzogen wurde, rückerstattet bekämen, könnte man über Psychotherapie auf Krankenschein reden", stellte Oberhauser klar. ****

Die SPÖ-Gesundheitssprecherin erinnerte daran, dass der Rechnungshof monierte, dass die Maßnahmen der Regierungen in den Jahren 2000-2006 zur eklatanten Unterfinanzierung der Kassen geführt hat. "Und es muss immer wieder betont werden: Ohne diese Maßnahmen, wie der Wegfall der Vorsteuerabzugsberechtigung, Unterdeckung der Arbeitslosen-Krankenversicherungsbeiträge, Übernahme der versicherungsfremden Leistung Wochengeld, neue Spitalsfinanzierung und Herausnahme der Vertragsbediensteten aus der GKK hätten die Krankenkassen kein Defizit gehabt, sondern Überschüsse. Dann könnte man mehr finanzieren als dies jetzt der Fall ist, neben Psychotherapie auf Krankenschein wären etwa auch Verbesserungen bei zahnmedizinischen Leistungen möglich", so Oberhauser. (Schluss) sc/mp

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