SP-Vettermann an G-Jerusalem: "Stadt Wien hat größtes Interesse an Aufklärung von Missbrauchsfällen"

Stadtrat Oxonitsch hat bereits kurz nach Bekanntwerden erster Fälle Kinder- und Jugendanwaltschaft als Anlaufstelle vorgeschlagen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien ist an einer lückenlosen Aufklärung von Missbrauchsfällen in Heimen interessiert und hat bereits am 22. März - also vor vier Monaten - Fälle an die Staatsanwaltschaft Wien weitergeleitet", stellt der Vorsitzende des Jugendausschusses, SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann in einer Reaktion auf die grüne Gemeinderätin Jerusalem fest. Außerdem ist die Kinder-und Jugendanwaltschaft über eine schon vor Monaten eingerichtete Hotline Anlaufstelle für alle, die Gewalt- oder Missbrauchserfahrung in Heimen oder sozialpädagogischen Einrichtungen im Bereich der Stadt Wien erlebt haben. Namentlich bekannte Fälle werden an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Darüber hinaus bietet die Stadt Wien den Betroffenen psychologische Unterstützung an, so sie das wollen.

Erstaunt ist Vettermann über den unsensiblen Umgang von Jerusalem mit diesem heiklen Thema: "Jerusalem erweckt den Eindruck, schon länge über Informationen zu verfügen. Wenn der Verdacht auf Missbrauch vorliegt, warum haben sie das nicht selbst bei der Staatsanwaltschaft angezeigt?", fragt Vettermann. Darüber hinaus will Jerusalem offenbar Missbrauchsopfer vor den Vorhang zerren. "Eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte kommt für uns absolut nicht in Frage! Wir respektieren das Bedürfnis und vor allem das Recht der Opfer nach Anonymität und bieten den geschädigten Hilfe an", sagt der SPÖ-Gemeinderat. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft sei als Anlaufstelle bestens geeignet und habe sich auch hervorragend bewährt.
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