FP-Mahdalik: Fluglärm - Willkür der Austro Control beenden

"Flugbeschränkungsgebiet Wien" wird permanent verletzt

Wien (OTS) - Die Bürgerinitiativen im Westen Wiens gegen den fortgesetzten Fluglärmterror fordern die Austro Control erneut auf, die Vorschriften für das "Flugbeschränkungsgebiet Wien" nicht permanent zu verletzen und sich endlich an die ohnehin flughafenfreundliche Mediationsvereinbarung zu halten. Die Forderungen werden von der FPÖ-Wien vollinhaltlich unterstützt, erklärt Flugverkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik und fordert die zuständige SPÖ-Umweltstadträtin Sima zum unverzüglichen Handeln auf.

Denn warum wird an windstillen Tagen über Wien gelandet, wenn klar ist, dass die Quote überschritten werden wird? So wurden beispielsweise am 2., 4. und 9. Juli Landungen über Wien auf die Piste 11 bei Windstille durchgeführt, obwohl Ende Juni die in der Mediation vereinbarte Quote von 11,5 % mit einem Wert von 12,8% bereits deutlich überschritten war.

Wien ist gemäß Luftfahrtgesetz (LFG) und Luftverkehrsregeln (LVR) ein Flugbeschränkungsgebiet, was eigentlich auch Sima und die Austro Control wissen sollten. Eine rechtliche Grundlage, das Flugbeschränkungsgebiet an windstillen Tagen zu durchfliegen, gibt es nicht, erklärt Mahdalik.

Vielmehr verlangt das Gesetz eine Rechtfertigung für den Durchflug durch technische Notwendigkeiten oder auf Grund des Verkehrsaufkommens. Da der Flughafen aber selbst bei tagelangen starken Westwinden kein Problem hat, den Verkehr abzuwickeln, könnte die einzige Rechtfertigung für die Verletzung des Flugbeschränkungsgebietes ein starker Südostwind sein.

Auf Grund dieser eklatanten Gesetzesverletzungen stellen die Bürgerinitiativen den Antrag, dass die Austro Control vom Dialogforum ermahnt werden soll, das Luftverkehrsgeschehen unter Einhaltung der Gesetze und Verordnungen zu dirigieren. Somit haben Flüge durch das Flugbeschränkungsgebiet Wien die Ausnahme zu sein und sind speziell im Sinne des LFG und der LVR zu rechtfertigen.

Die FPÖ schließt sich diesen mehr als berechtigten Forderungen im Interesse der insgesamt über 300.000 Fluglärmgeschädigten in Wien an und erwartet sich von Sima, sich zwischen ihren Fototerminen für die Medien endlich auch um die betroffenen Menschen zu kümmern. (Schluss)am

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