Ruhe und Erholung am Donaukanal

Weitere Wünsche der BürgerInnen: attraktive Möglichkeiten der Freizeitgestaltung

Wien (OTS) - Die Mitsprache beim Ermöglichungsraum Friedensbrücke zeigt deutlich: Das Bedürfnis nach Ruhe und der Wunsch nach ungezähmter Natur, wie auch attraktive Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, stehen für die StadtbewohnerInnen ganz oben.

Der Masterplan Donaukanal sieht nicht kommerzielle Zonen am Kanal vor. Wie der erste dieser Räume zwischen Friedensbrücke und Glasergasse nun konkret gestaltet werden soll, war Thema mehrerer Workshops gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Alsergrund. Der in aktiver Zusammenarbeit mit der Bevölkerung neu zu gestaltender 'Ermöglichungsraum' liegt inmitten einer nicht-kommerziellen Zone, die sich zwischen der Summerstage und dem Pier9 im 9. Wiener Gemeindebezirk erstreckt.

Das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung wurde jedoch nicht ausschließlich von Erwachsenen und älteren Personen geäußert - auch Jugendliche sagten, sie wollen einen Platz "einfach zum Abhängen und Chillen".

"Mir ist wichtig, dass bei der Friedensbrücke ein Erholungsraum entsteht, in dem sich die Menschen wohlfühlen. In den ersten Workshops ist - gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern - bereits ein erstes Bild des 'Ermöglichungsraums' entstanden, das es nun zu konkretisieren und schrittweise umzusetzen gilt. Die Menschen sollen sehen, dass ihre Vorschläge auch ernst genommen werden", so Stadtrat DI Rudi Schicker.

"Der Grundtenor in den ersten Workshops ging weniger in Richtung Action sondern in Richtung erholsame Entspannung. Ich nehme diese Botschaft ernst - der Donaukanal hat seine Hotspots, aber die liegen woanders. Selbstverständlich sind auch beim Thema Erholung die Nutzungsmöglichkeiten breit gefächert, und es wird eine spannende Herausforderung, die Palette an Interessen - von gemeinschaftlicher gärtnerischer Nutzung über die Hängematte im Grünen bis hin zu Spielmöglichkeiten für jung und alt - auf dieser Fläche verwirklichen zu wollen", ergänzt Bezirksvorsteherin Martina Malyar.

Natur pur, Sonnenbaden, Spielen

Bis jetzt wurden zwei Workshops abgehalten. Beim ersten Workshop wurden in der Nähe befindliche Kindergärten, Schulen, Vereine und Organisationen eingeladen. Für den zweiten Workshop erging eine Einladung an rund 3000 Haushalte im Alsergrund. Beide Workshops starteten mit einer Begehung bei der Friedensbrücke und der Frage:
"Wofür wollen Sie diesen Abschnitt am Donaukanal nutzen?" Die erste spontane Antwort vieler TeilnehmerInnen war: "Für Ruhe und Erholung".

Auf dem Weg zwischen Friedensbrücke und Glaergasse fallen den TeilnehmerInnen weitere Nutzungsmöglichkeiten ein. Da gab es beispielsweise den Wunsch nach "Sonnenbaden auf der schrägen Wies'n", der sich mit einem Holzplateau verwirklichen lassen würde. Mehrere Personen sprachen sich für einen "Erlebnisspielbereich" aus, wo Kinder, Jugendliche & Erwachsene gemeinsam eine anregende Umgebung zum Verweilen finden. Einig waren sich die Anwesenden in dem Wunsch, dass der Erlebnisspielbereich pädagogisch hochwertig zu gestalten sei und keinesfalls wie die üblichen Spielplätze aussehen solle. Auch der Wunsch nach einer Hundezone wurde geäußert, allerdings ist noch nicht geklärt, wo diese richtig und sinnvoll anzusiedeln wäre. Ein besonderer Wunsch war der nach ungezähmter Natur und Wildwuchs, wobei der Vorschlag Schmetterlingsflieder zu pflanzen um die natürliche Vielfalt weiter zu erhöhen, positiv aufgenommen wurde.

Erste Maßnahmen noch heuer vorgesehen

Die Donaukanal-Koordination beabsichtigt, die ersten, in den Workshops genannten Vorschläge in Zusammenarbeit mit den zuständigen Magistratsdienststellen noch heuer zu umzusetzen. Geplant sind:

o Bänke mit Blick Richtung Donaukanal
o Schmetterlingsoasen durch Bepflanzung von Sommerflieder schaffen o Intensivere Pflege der Rasenflächen, damit das Sonnenbaden attraktier wird

Im September wird das dritte Treffen mit interessierten Personen stattfinden. Der gemeinsame Prozess soll kontinuierlich fortgesetzt werden, damit der Ermöglichungsbereich bei der Friedensbrücke die Bedürfnisse nach Ruhe und Erholung spätestens 2011, optimal erfüllen kann.

All jene, die bei der Gestaltung des Freiraums mitarbeiten möchten, können sich gerne in der Bezirksvorstehung für den 9. Bezirk melden:

Bezirksvorstehung Alsergrund Währinger Straße 43 1090 Wien Tel.: 40034-09111 Fax: 40034-9909120 E-Mail: post@b09.magwien.gv.at

(Schluss) Lay

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Rückfragen & Kontakt:

DI Vera Layr
Mediensprecherin Stadtrat DI Rudi Schicker
Tel.-Nr.: 4000-81420
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Ing. Andreas Gerlinger
Kordination Donaukanal
Tel.-Nr.: 4000-49714
Email: andreas.gerlinger@wien.gv.at

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