FPÖ-Hofer: Wehrpflicht für Frauen kein Thema

Wien (OTS) - Eine Wehrpflicht für Frauen, wie sie Bundespräsident Heinz Fischer für "logisch" halte, sei für die FPÖ kein Thema, sagte heute der freiheitliche Vizeparteichef NAbg. Norbert Hofer.

Hofer: "Das Naheverhältniss des Bundespräsidenten zur kommunistischen Ideologie wird in dieser Wortmeldung wieder einmal deutlich. Ich bin absolut dagegen, dass Frauen, die sich in der Mehrheit der Fälle aufopfernd um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern, die Wehrpflicht abzuleisten haben. Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, dass nicht einmal der amtierende Verteidigungsminister dieser Verpflichtung nachgekommen ist."

Vielmehr, so Hofer, sei eine Stärkung der Familien notwendig und der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit endlich zu verwirklichen. Eine zusätzliche Belastung in Form eines Wehr- oder Sozialdienstes sei nicht nur "unlogisch" sondern auch unfair, betonte Hofer.

Sehr wohl vorstellbar, so Hofer, sei die freiwillige Öffnung der militärischen Stellungsstrassen für Frauen, denn das würde dazu beitragen den Präventionsgedanken zu stärken, freilich ohne dass eine Wehrpflicht besteht. Frauen seien von dieser letzten, kostenlosen, staatlichen Vorsorgeuntersuchung ausgeschlossen und somit klar benachteiligt, so Hofer.

"Nach der Schule ist für männliche Jugendliche die Stellung beim Heer vorgesehen, die für jeden verpflichtend ist. Für Mädchen gibt es nichts Vergleichbares", so Hofer, der auf die diesbezüglich nicht ausgelastete Infrastruktur beim Heer verwies, die leicht auch für Frauen und Mädchen adaptiert werden könnte. Das wäre eine sinnvolle vorsorgemedizinische Maßnahme", schloss Hofer.

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