Pröll: "Zusätzlicher Wien-Standort der Weltbank stärkt Österreich"

Österreich künftig Amtssitz für drei der insgesamt fünf Organisationen der Weltbank

Wien (OTS) - "Ich freue mich sehr, dass uns nun mit dem Amtssitzabkommen gelungen ist, die Weltbank stärker an Österreich zu binden und die Stellung Wiens als wichtiger Standort internationaler Organisationen zu forcieren", betont Finanzminister Josef Pröll, der Kraft seiner Funktion ebenfalls österreichischer Gouverneur der Weltbank ist, anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens. Die Verhandlungen zwischen Österreich und der Weltbank-Gruppe fanden gestern, Mittwoch den 21. Juli 2010, mit der Unterzeichnung eines Amtsabsitzabkommens ihren krönenden Abschluss. Damit ist Österreich künftig Amtssitz für die Weltbank-Gruppe.

"Wir haben es erfolgreich geschafft, die Weltbank-Gruppe nach Österreich zu holen und den Standort Wien weiter zu festigen. Das ist auch gerade in dieser Zeit ein wichtiges Zeichen, weil Österreich eines der antreibenden Länder in der Diskussion um die Neugestaltung der internationalen Finanzarchitektur ist", so der Finanzminister. Das Amtssitzabkommen schafft nun die nötigen Rahmenbedingungen, um die Synergieeffekte Wiens bestmöglich zu nutzen. Pröll: "Uns ist gelungen, die Dezentralisierungspläne der Weltbank zu Gunsten Österreichs zu unterstützen und eine Ausweitung der bestehenden Ansiedlungen zu ermöglichen."

Der Auftakt für die Ansiedlungsbemühungen internationaler Organisationen erfolgte bereits 1979. Neben der UN siedelte sich auch das Sekretariat der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in Wien an. Durch diese Bestrebungen gelang es Österreich sein internationales Profil und das Potential Wiens als attraktiver Standort zu stärken. Daraufhin eröffnete die Weltbank-Gruppe das "Vienna Centre for Financial Reporting", das "Invest in Western Balkan Program" als auch ein Programm der "Foreign Investment Advisory Services". Wesentlicher Schwerpunkt dieser Aktivitäten sind unter anderem die Verbesserung des Investitionsklimas sowie die Förderung von Direktinvestitionen in Ost- und Südosteuropa.

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