Leichtfried: BM Schmied setzt mehr Objektivität bei Postenbesetzungen durch

Zuviel Föderalismus fördert Doppelgleisigkeiten und steht jeder Bildungsreform im Weg

St. Pölten, (OTS/SPI) - In der Ankündigung von Bildungsministerin Schmied künftig für die Besetzung von Direktoren an Bundesschulen und Posten in der Schulaufsicht nur mehr Dreiervorschläge ohne Reihung zu akzeptieren sieht SPNÖ-Bildungssprecher und Klubobmann Mag. Günther Leichtfried "einen wichtigen Beitrag für die erhöhte Nachvollziehbarkeit bei Personalentscheidungen". "In Zukunft müssen die Landesschulräte die Dreiervorschläge alphabetisch geordnet und nicht mehr mit einer Reihung versehen einreichen. Damit ist gewährleistet, dass die Bewerber unvoreingenommen geprüft werden können und die Objektivität gewahrt bleibt", begrüßt Leichtfried das Vorgehen der Bundesministerin.

Ebenfalls im Einklang mit BM Schmied findet sich Leichtfried bei der Forderung, das Schulwesen in Gesetzgebung und Vollziehung zur Bundessache zu machen. "Die Bundeskompetenz ist der Schlüssel zum Erfolg. Es ist nicht sinnvoll, neun verschiedene Schulsysteme zu betreiben: Zuviel Föderalismus fördert Doppelgleisigkeiten und steht jeder Bildungsreform im Weg. Aber es ist auch die Gleichzeitigkeit der Maßnahmen - von der Schulreform über die LehrerInnenausbildung bis hin zum Ausbau der Gemeinsamen Schule aller 10- bis 14-Jährigen -von Bedeutung", macht sich Leichtfried für eine umfassende Bildungsreform stark: "Nur so können nach einem jahrelangen Stillstand Verbesserungen entstehen."
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