Mikl-Leitner: Finanzielle Mittel für die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen voll ausgeschöpft

Bildungsplan ist Grundlage für einheitliche Bildungsstandards

St. Pölten (OTS/NÖI) - Nach Aussagen von Staatssekretärin Marek zu den Bundesmittel für den Ausbau der Kinderbetreuung informiert VP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, dass alle finanziellen Mittel für die Schaffung von zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen vom Bund abgeholt und effizient in Niederösterreich eingesetzt wurden. "Alleine in die NÖ Kindergartenoffensive hat Niederösterreich insgesamt 270 Millionen Euro investiert und 12.000 zusätzliche Kindergartenplätze geschaffen, damit auch alle 2,5-Jährigen Platz finden. Damit haben wir es geschafft, die Lücke zwischen dem Auslaufen des Kinderbetreuungsgeldes und dem bisherigen Eintritt des Kindes in den Kindergarten mit 3 Jahren, zu schließen. Zudem wird laufend in die Tagesmütteraktion sowie in die Kinderstube für unsere Kleinen und Kleinsten investiert. Damit erreichen wir auch bei der Kinderbetreuungsquote der unter 3-Jährigen über 33 Prozent, das Barcelona-Ziel wurde sogar übertroffen", so Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Aus diesem Grund versteht Mikl-Leitner die aktuelle Aussage von Staatssekretärin Marek nicht. Ein positives Signal haben nämlich die Länder mit dem Bildungsplan gesetzt. So konnte auf Initiative der Länder ein umfassender Bildungsplan für den Kindergarten umgesetzt werden. Der österreichweit geltende Bildungsplan liefert die pädagogischen Standards und ist als einheitliche Grundlage ausreichend und in NÖ bereits zur Anwendung kommt.

"Gerade heute, wo rund 75 Prozent aller Frauen in Niederösterreich berufstätig sind, ist es wichtig, im Bereich der Kinderbetreuung Schritt zu halten, um den Familien eine optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleisten zu können", weiß die Landesrätin. Um Schritt halten zu können bedarf es auch in den nächsten Jahren weitere Investitionen seitens der Gemeinden, der Länder und des Bundes. Den Geldhahn hier von Seiten des Bundes abzudrehen, versteht sie als völlig falsches Signal.

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