FPÖ: Strache: Nationalbankprivilegien sind unendliche Geschichte

Halbherzige Ankündigungen von SPÖ und ÖVP sind nicht wirklich ernst zu nehmen

Wien (OTS) - Nachdem die FPÖ als erste Partei in Österreich bereits vor Jahrzehnten die Privilegien und Freunderlwirtschaft bei der Österreichischen Nationalbank (OeNB) vehement kritisiert habe, hätten nun auch SPÖ und ÖVP erkannt, dass derartige Relikte nicht mehr zeitgemäß seien und abgeschafft werden müssten, sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache zur aktuellen Diskussion.

Allerdings, so Strache, seien die halbherzigen Aussagen und Ankündigungen von Rot und Schwarz nicht wirklich ernst zu nehmen, hätten doch beide Parteien genug Gelegenheit gehabt, schon viel früher diese "Privilegientrutzburg" zu erstürmen. "Spätestens bei der Neubestellung des jetzigen Gouverneurs im Jahr 2008 hätte die Bundesregierung einen Privilegienabbau hineinreklamieren können", sagte Strache. Damit sei klar, dass es SPÖ und ÖVP bei der aktuellen Diskussion ausschließlich um politisches Kleingeld im Vorfeld der Steiermark- und Wien-Wahl gehe.

Auch könne weder die SPÖ und schon gar nicht die ÖVP aus der politischen Verantwortung entlassen werden, da diese beiden Parteien es zugelassen hätten, dass derartige - in Österreich wohl einzigartige - Privilegien in Pensions- und Dienstrecht erst entstanden seien, so Strache. Hier hätten sich über Jahrzehnte Günstlinge beider Parteien, auf Kosten der Steuerzahler, mit beiden Händen die Taschen gefüllt, kritisierte Strache, der SPÖ und ÖVP aufforderte dringende Reformschritte zu setzen und die Bürger mit dem derzeit ablaufenden Schmierentheater zu verschonen.

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