GPA-djp zu BA-Cernko: Mit Schreckensszenarien ist kein Zukunftsweg zu beschreiten

GPA-djp würde Kahlschlag nicht tatenlos zusehen

Wien (OTS/ÖGB) - "Die heute in den Medien transportierten Schreckensszenarien zur Zukunft des Bankensektors und der in den Raum gestellte Personalabbau sind sicher kein geeignetes Instrument, um gemeinsam eine gute Zukunftsperspektive zu entwickeln. Die MitarbeiterInnen haben in den Krisenjahren enorm viel geleistet und stehen noch immer an der Front, wenn es darum geht, verunsicherte und verärgerte Kunden zu beruhigen und das Geschäft geordnet weiter zu führen. Gerade dieses wichtigste Kapital einer Bank jetzt mit Droh-und Schreckensszenarien zu verunsichern, ist für die Zukunft der Bankinstitute zweifellos extrem kontraproduktiv", reagiert der Vorsitzende der GPA-djp Wirtschaftsbereichsgemeinschaft Finance Wolfgang Heinzl auf Äußerungen des Bank Austria Vorstandsvorsitzenden Willibald Cernko.

"Statt zu drohen, sollten die verantwortlichen Manager in den Banken die in den letzten Jahren durch den Arbeitsdruck enorm gestiegenen gesundheitlichen Probleme der Beschäftigten ernst nehmen und die im Kollektivvertrag vereinbarten Maßnahmen endlich angehen. Statt den Druck ständig zu erhöhen wäre es Aufgabe der Führung, mit den verantwortlichen Politikern in Österreich und auch der europäischen Union, die geplanten Maßnahmen sinnvoll und gerecht auszuverhandeln. Auch die Drohungen in Richtung KundInnen, dass sich die Leistungen massiv verschlechtern würden, wirken in meinen Augen kontraproduktiv", so Heinzl.

"Die GPA-djp wird nicht tatenlos zusehen, sollten die Banken daran gehen, einen Kahlschlag beim Personal zu setzen. Unsere Mitglieder im Bankenbereich können sich auf eine entschlossen handelnde Gewerkschaft und jede Unterstützung verlassen", ergänzt der Vorsitzende der GPA-djp Wolfgang Katzian.

Rückfragen & Kontakt:

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001