- 19.07.2010, 05:00:28
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Rauchergesetz kostet Wein und Co 40 Prozent Umsatz
Heinz Kammerer von Wein und Co kritisiert "dummes Rauchergesetz"
Wien (OTS) - Eine erste Zwischenbilanz von Wein und Co-Chef Heinz
Kammerer zu den Folgen des neuen Rauchergesetzes fällt verheerend
aus, wie er in ÖSTERREICH (Montag-Ausgabe) erklärt: "Wir haben einen
Rückgang zwischen 30 und 40 Prozent. Und in den kleinen Lokalen wird
munter weiter gepafft. Die müssen ja nicht umbauen. Wir haben jetzt
dieses dumme Gesetz. In unseren fünf Lokalbetrieben wird nicht mehr
geraucht. Wir bieten unseren Gästen dort Kräuterzigaretten als
Entwöhnungshilfe an. Das ist ja erlaubt."
Die Umbauten, die Kammerer geplant hatte, waren "teils bautechnisch
nicht möglich, teils aus atmosphärischen Gründen. Ich kann ja meine
Gäste nicht in Raucherkammern wie am Flughafen stecken."
Insgesamt findet Kammerer das neue Gesetz "menschenunwürdig. Raucher
werden in Kammerl gesteckt, die Bevölkerung zur Vernaderung per
Anzeigen aufgerufen, die dann nicht exekutiert werden. Ich bin kein
Fanatiker. Wenn es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, soll ein
Rauchverbot gelten, dann aber für alle Lokale. Dieses Gesetz ist
schlicht dämlich," sagt er in ÖSTERREICH.
Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]
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