Rauchergesetz kostet Wein und Co 40 Prozent Umsatz

Heinz Kammerer von Wein und Co kritisiert "dummes Rauchergesetz"

Wien (OTS) - Eine erste Zwischenbilanz von Wein und Co-Chef Heinz Kammerer zu den Folgen des neuen Rauchergesetzes fällt verheerend aus, wie er in ÖSTERREICH (Montag-Ausgabe) erklärt: "Wir haben einen Rückgang zwischen 30 und 40 Prozent. Und in den kleinen Lokalen wird munter weiter gepafft. Die müssen ja nicht umbauen. Wir haben jetzt dieses dumme Gesetz. In unseren fünf Lokalbetrieben wird nicht mehr geraucht. Wir bieten unseren Gästen dort Kräuterzigaretten als Entwöhnungshilfe an. Das ist ja erlaubt."

Die Umbauten, die Kammerer geplant hatte, waren "teils bautechnisch nicht möglich, teils aus atmosphärischen Gründen. Ich kann ja meine Gäste nicht in Raucherkammern wie am Flughafen stecken."

Insgesamt findet Kammerer das neue Gesetz "menschenunwürdig. Raucher werden in Kammerl gesteckt, die Bevölkerung zur Vernaderung per Anzeigen aufgerufen, die dann nicht exekutiert werden. Ich bin kein Fanatiker. Wenn es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, soll ein Rauchverbot gelten, dann aber für alle Lokale. Dieses Gesetz ist schlicht dämlich," sagt er in ÖSTERREICH.

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