ÖGB: Diskriminierung HIV-Betroffener am Arbeitsplatz darf es nicht geben

Internationaler AIDS-Workshop in der ÖGB-Zentrale in Wien

Wien (OTS/ÖGB) - "Von HIV Betroffene müssen so lange wie möglich in Beschäftigung bleiben und dürfen auch am Arbeitsplatz nicht diskriminiert werden", forderte heute, Sonntag, die Leitende Sekretärin des ÖGB, Monika Kemperle, bei der Eröffnung eines internationalen AIDS-Workshops in der neuen ÖGB-Zentrale in Wien. Organisiert wurde der Workshop vom Internationalen Gewerkschaftsbund und dem ÖGB.++++

"Trotz erheblicher medizinischer Fortschritte ist HIV nach wie vor unheilbar. Allerdings können neue Medikamente die negativen Auswirkungen des Virus reduzieren. Als GewerkschafterInnen müssen wir dazu beitragen, dass diese Medikamente allen zur Verfügung stehen", stellte Kemperle fest. Die Leitende Sekretärin des ÖGB weiter:
"Gleichzeitig müssen wir alles unternehmen, dass die Betroffenen so lange wie möglich in Beschäftigung bleiben und am Arbeitsplatz nicht diskriminiert werden".

ÖGB und AK haben gemeinsam eine Broschüre "HIV und AIDS in der Welt der Arbeit" herausgegeben. Kemperle: "Damit leisten wir einen Beitrag zur Verhinderung von Diskriminierung der Betroffenen in der Arbeitswelt". Die Broschüre bietet einen Überblick über die häufigsten arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, die in der Arbeitswelt auftauchen können.

Bestellt werden kann die Broschüre im:
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Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien
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