- 16.07.2010, 11:00:54
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Voves und Dörfler im atompolitischen Dornröschenschlaf
Greenpeace fordert Landeshauptleute auf, gegen italienische AKW aktiv zu werden Wien (OTS) - Greenpeace Österreich und Greenpeace Italien fordern die österreichischen Landeshauptleute in einem gemeinsamen offenen Brief dazu auf gegen die Atompläne des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi aktiv zu werden. "Während Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi den Bau von Atomkraftwerken direkt vor Österreichs Grenze plant, befinden sich der Steirische Landeshauptmann Franz Voves und sein Kärntner Amtskollege Gerhard Dörfler derzeit im atompolitischen Dornröschenschlaf", kritisiert Greenpeace-Sprecher Steffen Nichtenberger. "Die österreichischen Landeshauptleute müssen zum Schutz der Menschen vor allem in den grenznahen Bundesländern endlich aktiv werden und offen legen, was sie gegen die Atompläne Silvio Berlusconis zu tun gedenken", so Nichtenberger weiter. In den kommenden Jahren ist der Bau von vier neuen Atomkraftwerken in Italien vorgesehen. In der italienischen Region Venetien zeichnet sich ein möglicher Standort für die neuen Atommeiler in Chioggia, knapp südlich von Venedig und somit nur 160 Kilometer von der österreichischen Staatsgrenze entfernt, ab. Silvio Berlusconi ignoriert damit die Mehrheit der italienischen Bevölkerung, die sich im Zuge einer Volksabstimmung vor mehr als zwanzig Jahren für den Ausstieg aus der Atomkraft ausgesprochen hat. Greenpeace fordert in einem offenen Brief alle österreichischen Landeshauptleute auf, auf deren Amtskollegen und Gouverneur der Region Venetien Luca Zaia einzuwirken, damit dieser bei Regierungschef Silvio Berlusconi Protest gegen dessen Atompläne einlegt. Weiters fordert Greenpeace die österreichischen Bundesländerchefs auf, selbst endlich gegen diese Atompläne aktiv zu werden und ihre diesbezüglichen Pläne offen zu legen. "Während vor Österreichs Grenzen die Atomgefahr droht, legen vor allem der Steirische und der Kärntner Landeshauptmann die Hände in den Schoß", empört sich Nichtenberger. "Wir sind überzeugt, dass ein rasches Handeln aller Atomkraft-GegnerInnen in Italien und den angrenzenden Staaten Berlusconis Atompläne noch stoppen kann. Die Landeschefs müssen endlich handeln", erklärt Nichtenberger abschließend. Link zum offenen Brief: http://www.greenpeace.at/atomkraftwerke_italien_brief_lh Rückfragehinweis: Steffen Nichtenberger, Kampagnendirektor Greenpeace, Tel.: 0043 664 612 67 03 Melanie Beran, Pressesprecherin Greenpeace, Tel.: 0043 664 612 67 18 Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/99/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0087 2010-07-16/11:00 161100 Jul 10
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