Kitzmüller: Nicht nur Steuern, sondern vor allem Beihilfen an die Inflation anpassen!

Leistungen an Familien schrumpfen real seit Jahren - Grundsteuererhöhung würde Familien überdurchschnittlich treffen

Wien (OTS) - Als einseitig zu Lasten der Bürger kritisiert FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller den Vorstoß von Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer (ÖVP) zur Anhebung der Grundsteuer. Sie könne zwar nachvollziehen, dass sich Mödlhammer auf Grund ständig steigender Kosten etwa im Sozialbereich Sorgen um die Gemeindebudgets mache, aber: "Wer Steuern inflationsbedingt erhöhen will, muss auch an die Leistungen für die Bürger denken." Die FPÖ fordere etwa seit Jahren eine Inflationsanpassung von Familienbeihilfe und Kindergeld, was aber von den Regierungsparteien strikt abgelehnt werde. "Als Quasi-Ersatz wurde dann immerhin die 13. Familienbeihilfe eingeführt, die aber nun angesichts der großen Sparwut schon wieder zur Disposition steht", so Kitzmüller.

Die Familiensprecherin kritisierte auch die irreführenden Aussagen Mödlhammers über das Ausmaß einer von ihm angestrebten Anhebung der Grundsteuer. "Wenn Mödlhammer sagt, er wolle keine Verdopplung, sondern lediglich eine Inflationsanpassung, und man gleichzeitig weiß, dass die letzten Anpassungen 1973 bzw. 1980 vorgenommen wurden, so ist sogar mehr als eine Verdopplung zu befürchten."

Auch die Grundsteuer-Erhöhung sei letztlich eine Maßnahme, die überproportional Familien treffe, die sich mit enormem Fleiß und großem finanziellem Einsatz entsprechenden Wohnraum geschaffen hätten oder dies planen würden.

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