ÖVP-Arbeitsklausur I - Josef Pröll: Arbeitsplätze durch Neues Wachstum

ÖVP-Regierungsteam stellt Prioritäten für Herbst vor: Lehrlings-Offensive und Facharbeiter-Aufwertung, Exportoffensive und Förderungen von Öko-Innovationen

Wien, 15. Juli 2010 (ÖVP-PD) "Die Prioritäten der ÖVP für den kommenden Herbst sind klar: Erstens steht Gesundes Sparen im Vordergrund - in der Verwaltung und nicht beim Bürger. Zweitens Neues Wachstum schaffen, in Forschung und Entwicklung sowie erneuerbarer Energie, denn jedes Zehntelprozent Wachstum heißt weniger Steuern. Und erst als dritter und letzter Punkt neue Einnahmen", stellt ÖVP-Bundesparteiobmann Finanzminister Josef Pröll im Rahmen der Arbeitsklausur der ÖVP-Regierungsmitglieder im steirischen Kapfenberg klar. ****

"Wir haben Österreich mit dem Österreichschwerpunkt durch die Krise geführt. Nun gilt es zu sparen und Neues Wachstum zu generieren", betont Pröll. Gemeinsam mit den Ministern und Staatssekretären wurden bei der ÖVP-Arbeitsklausur Maßnahmen und Projekte mit vier Schwerpunkten erarbeitet.

Aufwertung von Lehre und Facharbeitern

"Wir starten eine Lehrlingsoffensive. Die ÖVP-geführten Ministerien gehen mit gutem Beispiel voran und nehmen bis Ende 2010 200 neue Lehrlinge auf. Außerdem werden wir eine Gesetzesinitiative zu einer Aufwertung der Facharbeiter starten. Gerade Facharbeiter erbringen eine besondere Leistung für die österreichische Wirtschaft. Sie sind die Stärke unseres Wirtschaftsstandortes, das Rückgrat der KMUs und wichtig für Zukunftsmärkte und Zukunftstechnologien", betont der ÖVP-Chef, der in diesem Zusammenhang auch eine Änderung des Universitätsgesetzes anstrebt, um mit der Meisterprüfung zukünftig auch Universitätsreife zu ermöglichen.

Exportoffensive

Ein großer Schwerpunkt liegt auf einer Exportoffensive der Minister Reinhold Mitterlehner, Michael Spindelegger und Niki Berlakovich. "Export ist sehr wichtig für Österreichs Wirtschaft. Eine Million Euro Umsatz im Export sichert acht Arbeitsplätze. Unser Ziel ist es, mittels Exportoffensive das Volumen beim Export um sieben Milliarden Euro bis Ende 2010 zu erhöhen. Das sichert 56.000 Arbeitsplätze", so Pröll.

Arbeitsplätze durch Neue Umwelttechnologien

Die Förderung von Öko-Innovationen sieht ÖVP-Chef Pröll als weiteren Markt der Zukunft, um Neues Wachstum zu generieren. Vor allem für den Standort Steiermark bietet die Förderung von E-Mobilität eine große Chance. "Wir werden in diesem Bereich auch klare Zielsetzungen der Bundesregierung vorantreiben. Bis 2020 wollen wir 250.000 Elektroautos auf den Straßen, was wiederum 50.000 Arbeitsplätze bieten würde", so Pröll, der in diesem Zusammenhang auf eine neue Förderung im Bereich der Öko-Innovationen für KMUs in der Höhe von zehn Millionen Euro durch Wirtschaftsminister Mitterlehner verweist. "Dies ist ein wichtiges Signal, dass wir nicht nur ans Sanieren denken, sondern dass zukünftige Investitionen die Grundlage für zukünftiges Wachstum und moderne Arbeit sind", so der ÖVP-Chef.

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