Hitze führt zu einsatzreichen Tagen bei der ÖAMTC-Flugrettung

284 Einsätze nach internistischen Notfällen

Wien (OTS) - Die ersten Juli-Tage waren nicht zuletzt durch die anhaltende Hitze überaus einsatzreiche Tage für die ÖAMTC-Flugrettung. Zwischen 1. und 14. Juli wurden österreichweit 284 Einsätze nach internistischen Notfällen geflogen. Das sind 50 Einsätze mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch die Einsätze nach Verkehrunfällen stiegen um knappe 50 Prozent an. "Hitze ist zweifelsohne eine große Belastung für den menschlichen Organismus", weiß Christoph Öhner, ÖAMTC-Notarzt am Christophorus 11 in Klagenfurt. "Vor allem Kleinkinder, Senioren und chronisch kranke Menschen sind bei Temperaturen jenseits der 30 Grad einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt."

Richtiges Essen und Trinken kann helfen, die Hitze unbeschadet zu überstehen. "Obst und Gemüse sind ideale Flüssigkeitsspender und belasten den Organismus nicht", so der ÖAMTC-Notarzt. An heißen Tagen kann der Flüssigkeitsbedarf durchaus die Vier- bis Fünf-Liter-Marke übersteigen. Wichtig ist das richtige Getränk. Wasser, Tee und ungesüßte Fruchtsäfte führen dem Körper all jene Stoffe wieder zu, die er durch übermäßiges Schwitzen verloren hat. "Von Alkohol ist jedoch abzuraten", sagt Öhner. "Alkoholische Getränke können zwar kurzfristig den Durst löschen, entziehen aber langfristig dem Körper noch mehr Flüssigkeit, erweitern zusätzlich die Blutgefäße und erhöhen dadurch die Kollapsneigung."

Zudem sollte man versuchen, anstrengende Tätigkeiten zu vermeiden. Schwere körperliche Arbeit oder Sport belasten den ohnehin bereits strapazierten Kreislauf noch zusätzlich. Der ÖAMTC-Notarzt empfiehlt daher "sportliche Aktivitäten auf den frühen Morgen oder die Abendstunden zu verlegen." Auch während der größten Hitze rund um die Mittagszeit sollte man sich wenn möglich an schattigen, kühlen Orten aufhalten.

Auch die richtige Kleidung kann helfen, die Hitze erträglich zu machen. "Die Luft sollte durch die Bekleidung zirkulieren können", sagt der ÖAMTC-Notarzt. "Denn so kühlt sich der Körper ab." Auch eine Kopfbedeckung, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und eine Sonnenbrille sollten im Sommer immer dabei sein. Besondere Vorsicht ist vor allem bei Kleinkindern geboten. "Diese sollten unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden", rät Öhner abschließend.

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