Leitl: EU-Parlament der Unternehmen gibt praxisnahe Tipps für den Weg aus der Krise

Am 14. Oktober 2010 wird das zweite "European Parliament of Enterprises (EPE)" mehr als 750 Unternehmer aus ganz Europa in Brüssel versammeln

Wien (OTS/PWK573) - Nach dem Erfolg des ersten europäischen "Parlaments der Unternehmen" vor knapp zwei Jahren werden am 14. Oktober mehr als 750 Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Europa einen Nachmittag lang die Plätze der EU-Abgeordneten im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel einnehmen. Unternehmen jeder Größe und verschiedenster Sektoren werden über aktuelle wirtschaftsrelevante EU-Themen diskutieren und abstimmen. 24 Unternehmer aus 18 Nicht-EU-Staaten sind als Beobachter anwesend. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Positionen zu zentralen aktuellen Themen auf EU-Ebene, von denen sie direkt betroffen sind, darzulegen.

Auch 19 österreichische Unternehmensvertreter werden mitdiskutieren. "Das ?Europäische Wirtschaftsparlament? bietet Europas Unternehmern die einmalige Gelegenheit, direkt in Brüssel auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen", betont Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Europa braucht gerade jetzt Ideen und Vorschläge aus der Praxis. Wir können den globalen Wettbewerb nur gewinnen, wenn alle an einem Strang ziehen und Hindernisse wie überbordende Bürokratie aus dem Weg geräumt werden."

In drei Sitzungen werden in Anwesenheit von Vertretern des EU-Parlaments und der Kommission folgende Themen debattiert und Lösungsvorschläge erarbeitet:

  • Sitzung 1 - Rahmenbedingungen: Wirtschaftskrise, EU-Politik für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), digitale Agenda, Sammelklagen und Konsumentenschutz
  • Sitzung 2 - Ressourcen: Zahlungsverzug, Bildung, Arbeitsmarkt, Umwelt und Energie
  • Sitzung 3 - Märkte: Binnenmarkt, Gesellschaftsrecht, internationale Beziehungen, Handelsabkommen, Marktzugang

Zahlreiche hochrangige Vertreter der EU-Institutionen haben ihr Kommen zugesagt: Ratspräsident Herman VAN ROMPUY, EU-Handelskommissar Karel De GUCHT, Antonio TAJANI, für Unternehmen und Industrie zuständiger Vizepräsident der EU-Kommission; die EU-Abgeordneten Wolf KLINZ, Vorsitzender des Sonderausschusses zur Finanz-, Wirtschafts-und Sozialkrise, Malcolm HARBOUR, Vorsitzender des Ausschusses für Binnenmarkt und Konsumentenschutz sowie Herbert REUL, Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie. Die belgische EU-Ratspräsidentschaft unterstützt das EPE.

Das "Europäische Parlament der Unternehmen" wird von EUROCHAMBRES, dem Dachverband der europäischen Handels- und Industriekammern in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus nationalen Kammern organisiert. Vertreter der Presse sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Ein detailliertes Programm kann online abgerufen werden:
www.eurochambres.eu/content/default.asp?PageID=1&DocID=2565 (FA)

Rückfragen & Kontakt:

EU-Büro der WKÖ
Mag. Franziska Annerl
Tel: +32/474/472594
E-Mail: Franziska.Annerl@eu.austria.be
www.parliament-of-enterprises.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0002