ORF-Berichterstattung anlässlich der 18. Internationalen Aids-Konferenz

Wien (OTS) - Von 18. bis 23. Juli findet in Wien die 18. Internationale Aids-Konferenz statt. Ö1 berichtet aktuell in den "Journalen", im Rahmen von "Wissen aktuell" (Mo.-Fr., 13.55 Uhr) und von "Religion aktuell" (Mo.-Fr., 18.55 Uhr). Weiters stehen zwei Ausgaben der "Dimensionen" (26., 27.7.) und eine "Praxis" (23.7.) ganz im Zeichen der Konferenz, die auch auf science.ORF.at ausführlich dokumentiert wird. FM4 widmet der Tagung vier Ausgaben von "Connected" (16.-20.7.) und ein "Reality Check" (19.7.), das ORF-RSO gibt zum Abschluss der Aids-Konferenz am 24. Juli ein Benefiz-Konzert. Einen Tag vor Konferenzbeginn, am 17. Juli, findet der "Life Ball" statt, über den der ORF umfassend informiert.

Der ORF berichtet in all seinen Kanälen umfassend über den "Life Ball 2010" - So steht unter anderem der gesamte TV-Abend von ORF 1 am 17. Juli ganz im Zeichen des Charity-Events und im Ö3-"Frühstück bei mir" am 18. Juli ist Ballgründer und Organisator Gery Keszler bei Claudia Stöckl zu Gast. Alle weiteren Infos zur Berichterstattung in Radio, TV und online sind unter presse.ORF.at abrufbar.

In "Religion aktuell" am 15. Juli (Ö1, 18.55 Uhr) spricht Alexandra Mantler-Felnhofer mit Sofia Neves, der Leiterin des HIV/Aids-Präventionsprogramms "Life Choices" in Südafrika, über die Perspektivenlosigkeit der Jugendlichen in Südafrika und wie der Staat, aber vor allem das Projekt "Life Choices" darauf reagiert: Das Projekt richtet sich gezielt an zehn- bis achtzehnjährige Kinder und Jugendliche. Ausgewählte Jugendliche gehen dabei in Schulen und fungieren als "Agenten der Veränderung". Die österreichische Organisation "Jugend Eine Welt" der Salesianer Don Boscos unterstützt diese Projekt. Im Rahmen der Ö1-Reihe "Praxis" (23.7., 22.15 Uhr) gestaltet Andreas Mittendorfer einen Beitrag über Robert Vitillo, amerikanischer Aids-Experte der Caritas Internationalis. Religiös motivierte Hilfsorganisationen sind in weiten Teilen der Welt engagiert in der Unterstützung von Menschen, die mit HIV leben. Welche Möglichkeiten und welche Herausforderungen finden diese HIV-Hilfsorganisationen vor, besonders angesichts eines geringen Anstiegs der Finanzierung von Behandlung?

Unter dem Titel "Armenkrankheit Aids" berichtet Franz Zeller am 26. Juli in den "Dimensionen" (Ö1, 19.06 Uhr) über die Welt-Aids-Konferenz in Wien. Nur etwa jeder dritte Aids-Infizierte wird derzeit mit Aids-Medikamenten behandelt. Dabei haben sich die G-8-Staaten und alle UNO-Mitgliedsländer verpflichtet, den elf MillionenBetroffenen ohne medikamentöse Therapie bis 2010 einen Zugang zu einer effektiven Behandlung zu ermöglichen. Eine der Folgen: In Afrika kommen pro Jahr noch immer 400.000 Babys mit HIV zur Welt, was durch eine frühzeitige Therapie der Mutter verhindert werden hätte können. Obgleich Afrika südlich der Sahara noch immer die höchsten HIV-Raten aufweist, verbreitet sich die Krankheit derzeit vor allem in Osteuropa und in Zentralasien rasant. Aids ist zwar nicht heilbar, eine moderne medikamentöse Therapie kann die HI-Viren im Körper jedoch so dezimieren, dass sie nicht mehr nachweisbar sind.

"HIV-Politik. Wie Politik den Umgang mit der Pandemie beeinflusst." ist Thema der von Birgit Dalheimer gestalteten "Dimensionen" am 27. Juli ab 19.06 Uhr in Ö1. Im heurigen April veröffentlichte der südafrikanische Präsident Jacob Zuma das Ergebnis seines HIV-Tests. Er wolle damit eine neue Offenheit fördern und das Stigma bekämpfen, das mit dieser Pandemie verbunden sei, sagte Zuma anlässlich des Starts einer Beratungs- und Testkampagne, die die weitere Ausbreitung von Aids eindämmen soll. Vor genau zehn Jahren, bei der Welt-Aids-Konferenz in Durban, sorgte sein Vor-Vorgänger Tabo Mbeki für Aufsehen und Entrüstung, als er, unter anderem unterstützt von einigen Wissenschaftern, behauptete, das HI-Virus und die Krankheit Aids hätten nichts miteinander zu tun. Seine Gesundheitsministerin rief dazu auf, Aids durch Verzehr von Gemüse zu heilen - mit weitreichenden Folgen für die HIV-Vorsorge und Therapie. Südafrika ist damit auch ein besonders drastisches Beispiel für den Zusammenhang von Politik, Stimmungsmache und der Wirksamkeit der Pandemiebekämpfung. Nähere Informationen zum Programm von Österreich 1 sind abrufbar unter http://oe1.orf.at.

FM4 thematisiert die Aids-Konferenz in vier Ausgaben von "Connected": Am 16. Juli wird ab 15.00 Uhr über die Jugend Vor-Konferenz zur AIDS2010 berichtet, die von 14. bis 16.7. stattfindet. Rund 300 junge Delegierte treffen sich zum Informationsaustausch und Netzwerken. Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf Osteuropa und Zentralasien. Barbara Köppel spricht mit Anna Susarenco von Y-PEER über HIV/Aids-Präventionsarbeit in Moldawien. Am 17. Juli ab 13.00 Uhr gibt Barbara Köppel eine Vorschau auf Schwerpunkte und Programm der Welt-Aids-Konferenz: Rund 25.000 Repräsentant/innen von Interessensvertretungen und NGOs, Betroffene und Expert/innen aus aller Welt diskutieren aktuelle Entwicklungen zum Thema HIV und Aids, es gibt Vorträge, Workshops, Ausstellungen und eine Willkommensparty im WUK. Am 19. Juli (15.00 Uhr) wird ein Rundgang durch das "Global Village", öffentlicher Dreh- und Angelpunkt der internationalen Aids-Konferenz am Wiener Messegelände, präsentiert und am 20. Juli (15.00 Uhr) ist Bholoja, ein Musiker aus Swaziland, im FM4-Studio live zu Gast. Als Rahmenprogramm zur Internationalen Aids-Konferenz lädt "Ärzte ohne Grenzen" in Zusammenarbeit mit dem Lokal "Adria" vom 17. bis zum 23. Juli auf den "Ärzte ohne Grenzen"-Beach am Wiener Donaukanal ein. Der Sänger Bhojola, der sich in seinem Heimatland im Kampf gegen Aids engagiert, wird im FM4-Studio über die Situation in Swaziland berichten. Und am 19. Juli ist in "Reality Check" (12.00 Uhr) ein Interview mit Michel Sidibé, dem Leiter von UNAIDS, zu hören. Weiters werden Gäste, Expert/innen und Vertreter von internationalen NGOs im Laufe des Kongresses immer wieder im gesamten FM4-Programm Stellung zu aktuellen Fragen der Aids-Krise beziehen.

Zum Abschluss der diesjährigen Aids-Konferenz findet am 24. Juli im Wiener Odeon ein Benefiz-Abend unter der Beteiligung des ORF-RSO Wien statt, Beginn: 19.30 Uhr. Der vom RSO gestaltete Teil des Abends ist der Uraufführung einer neuen Fassung der legendären "Hommage à Klaus Nomi" von Olga Neuwirth (Solist: Jochen Kowalski, Dirigent:
Cornelius Meister) gewidmet. Im zweiten, von ImpulsTanz beigetragenen Teil zeigen die US-amerikanische Allround-Künstlerin Penny Arcade und der weltbekannte Tänzer und Choreograf Antony Rizzi ein eigens zu diesem Anlass kreiertes Tanz- und Performanceprogramm.(ih)

Rückfragen & Kontakt:

ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Isabella Henke
Tel.: (01) 501 01/18050
isabella.henke@orf.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HOA0001