ORF-Informationsdirektor Oberhauser zu Fußball-WM-Kartenkontingent: "Unerwartet geringes Interesse - Kulanzlösung wird gesucht"

Wien (OTS) - Zu den irreführenden Medienberichten rund um ein vom ORF erworbenes Kartenkontingent zur Fußball-WM 2010 in Südafrika hält ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser fest:

"Die ORF-Sportredaktion hat, wie dies bei internationalen Sport-Großveranstaltungen, deren Übertragungsrechte man besitzt, üblich ist, in Absprache mit der Geschäftsführung von der EBU ein Kartenkontingent zum Preis von USD 31.590,-, das sind umgerechnet rund 25.500 Euro, erworben. Geplant war, wie immer bei internationalen Sport-Großereignissen, diese Karten an Werbepartner und Kunden weiterzugeben beziehungsweise an interessierte Mitarbeiter des ORF zu verkaufen.

Im Zuge der Bemühungen, dieses Kartenkontingent zu verwerten (diese Bemühungen erstreckten sich auch auf die Mithilfe der ORF-Enterprise), hat sich völlig unerwartet herausgestellt, dass ein äußerst geringes Interesse am Besuch der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika bestand. Diese Erfahrung musste auch der Österreichische Fußball-Bund machen, der ebenfalls ein Kartenkontingent zur Verfügung hatte.

Vom ORF-Kartenkontingent wurden insgesamt Karten im Wert von 6.150 Euro verkauft. TV-Chefredakteur Karl Amon war übrigens privat in Südafrika und wird seine Karten für das Finalspiel bezahlen.

Damit bleibt nach heutigem Stand ein offener Betrag von 19.350 Euro. Der ORF hat, nachdem ersichtlich war, dass die Karten in Österreich nicht zur Gänze verkauft werden konnten, bereits einen Teil des Kontingents an die EBU zurückgegeben. Dazu werden seit Tagen mit der EBU intensive Verhandlungen geführt, hinsichtlich des Kartenerwerbs eine Kulanzlösung zu finden, um den für den ORF entstandenen Verlust möglichst zu minimieren."

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