Hundstorfer: Tourismus ist ein wichtiger Jobmotor und Wachstumstreiber

Tourismus- und Freizeitwirtschaft hat geholfen, Krise zu meistern - Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern

Wien (OTS/SK) - "Tourismus ist und bleibt ein wichtiger Jobmotor
und Wachstumstreiber. Im Mai konnten wir eine steigende Beschäftigung in dieser Branche verzeichnen, es gibt 4.900 Beschäftigte mehr als im Vorjahr und die Arbeitslosigkeit im Tourismus ist im Juni um 1,8 Prozent gesunken", betonte Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer heute, Montag, in einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema "Tourismuswirtschaft" mit Bernhard Felderer, Direktor des Instituts für höhere Studien, Rudolf Kaske, Vorsitzender der Gewerkschaft vida und Arbeitsmarktsprecher des ÖGB sowie Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ. Im Juni dieses Jahres gab es 7.039 Menschen mit Wiedereinstellungszusage im Tourismus, das sind 9,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Es gibt 5.144 offene Stellen, das entspricht einem starken Anstieg von 27,6 Prozent. Die erfreuliche Entwicklung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft trage unter anderem dazu bei, dass Österreich die Krise besser gemeistert habe als andere Länder Europas und mit 4,0 Prozent die geringste Arbeitslosenquote aufweist, so Hundstorfer. ****

Von den rund 179.000 Tourismusbeschäftigten arbeiten in Summe 36.235 Tourismusbeschäftigte in einem anderen Bundesland als ihrem Wohnort. "Die im Tourismus Beschäftigten weisen meist eine sehr hohe Flexibilität auf und diese gilt es zu unterstützen", so Hundstorfer, der auf die Maßnahmen des AMS wie Entfernungsbeihilfe, Kinderbetreuungsbeihilfe und Vorstellungsbeihilfe verwies. "Der Tourismus hat keine klassische 5-Tage Woche", so der Minister. Kinderbetreuungseinrichtungen seien deshalb besonders wichtig, da die unregelmäßigen Arbeitszeiten gerade Frauen mit Kinder vor große Herausforderungen stellen würden.

Der Arbeitsminister nannte in diesem Zusammenhang zwei Projekte, die Frauen im Tourismus die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern sollen. So wurden in Landeck in Tirol die öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen flexibler gestaltet und das AMS Bischofshofen bietet Frauen einen Shuttleservice zu ihren Arbeitsstellen an. "Diese Projekte sind Ansätze in die richtige Richtung. Hier wollen und müssen wir weitermachen, um der Fluktuation im Tourismus - gerade bei Frauen, die sich für ein Kind entschieden haben - entgegenzuwirken. Wir müssen Frauen in den Fokus stellen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Tourismus noch weiter verbessern", so der Arbeitsminister abschließend. (Schluss) sv

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