Haubner/Grosz: ÖBB darf Strecke Linz - Graz nicht einsparen!

Graz/Linz (OTS) - Das Einstellen der ÖBB-Direktzüge Linz - Graz kritisieren die oberösterreichische BZÖ-Landesobfrau Abg. Ursula Haubner und der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz. Für Haubner ist dies "ein Beispiel für die Hilflosigkeit der Landesregierung, kompetente Lösungen im öffentlichen Verkehr für die Bevölkerung zu finden". Grosz verlangt von Verkehrsministerin Bures, "den Sommer zu nutzen und den ÖBB-Saustall auszumisten." Im Zuge der angedrohten Sondersitzungen im Sommer werde es auch Anträge des BZÖ zu diesem Thema geben.

"Solange die ÖBB 2,054 Milliarden Euro für Frühpensionierungsorgien durch den Kamin schießt, kommt weitere Angebotsverschlechterung nicht in Frage", erklärt Grosz. Für ihn ist die "ÖBB vom System der gleiche Moloch wie die Sozialversicherungen, die keinerlei Lösungen für die Kunden bieten, aber Milliardenbeiträge für Verwaltung verbrauchen." Er verlangt von Bures, endlich einzugreifen.

Haubner nimmt auch die Landespolitiker in die Pflicht: "Vor der Landtagswahl 2009 in Oberösterreich täuschte man die Wähler noch mit einer Alibi-Aktion, während jetzt Wahlversprechen ohne mit der Wimper zu zucken gebrochen werden." Sie verlangt vernünftiges Sparen, bei der Politik, etwa durch eine Verkleinerung des Landtages und der Landesregierung oder einer Halbierung der Parteienförderung. "Oberösterreichs Landesrat Dr. Kepplinger soll Lösungen für den Erhalt der Direktverbindung nach Graz präsentieren", so Haubner.

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