Bures und Mitterlehner: Ungebrochen hohe Nachfrage bei FFG-Förderprogrammen

40 Forschungsprojekte mit 23 Millionen Euro aus dem Programm COIN gefördert - Erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Wien (OTS) - "Trotz der Wirtschaftskrise setzen Österreichs Unternehmen konsequent auf Innovationen und entwickeln verstärkt Forschungsprojekte ", betonen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Infrastrukturministerin Doris Bures. Diesen positiven Trend zeigt das Ergebnis der jüngsten Ausschreibungsrunden von COIN (Cooperation & Innovation), einem Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Im Rahmen der 3. Ausschreibung der beiden COIN-Programmlinien 'Aufbau' sowie 'Kooperation und Netzwerke' werden insgesamt 40 Projekte mit rund 23 Millionen Euro gefördert. Für die Abwicklung des Programms ist die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zuständig.

"Wenn wir wollen, dass Österreichs Unternehmen im internationalen Wettbewerb der Zukunft bestehen, müssen wir die Forschung und Technologieentwicklung in den Betrieben fördern - gerade in den kleinen und mittleren Unternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft sind", betont Infrastrukturministerin Doris Bures, "denn die Forschungsausgaben von heute schaffen die Arbeitsplätze von morgen."

Ein Viertel der erfolgreichen COIN-Vorhaben sind Dienstleistungsinnovationen, die mit insgesamt 4,1 Mio. Euro aus der neuen Dienstleistungsinitiative des Wirtschaftsministeriums finanziert werden. "Der weltweite Trend ist eindeutig: Innovationen im Dienstleistungsbereich werden zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor. Entsprechende Erfolge unterstützen den Strukturwandel und helfen österreichischen Unternehmen neue Exportmärkte zu erobern", sagt Wirtschaftsminister Mitterlehner.

'Kooperation und Netzwerke'

In der Programmlinie 'Kooperation und Netzwerke' werden aktuell 19 Projekte aus den Bundesländern Wien, Tirol, Steiermark, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich mit einem Budget von 7,3 Millionen Euro gefördert.

Mit der COIN-Programmlinie 'Kooperation und Netzwerke' wird Technologietransfer in Unternehmenskooperationen unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung und Durchführung innovativer Technologietransfer-Projekte zur Stärkung der Innovationskraft und Hebung der F&E-Leistung der Unternehmen der mittelständischen Wirtschaft - vor allem KMU. Dabei soll die Nutzung externer Ressourcen für KMU sowie insbesondere der Zugang zur Expertise in Forschungseinrichtungen (Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen) verbessert werden.

Am 1. Juli 2010 ist die 4. Ausschreibung der Programmlinie 'Kooperation und Netzwerke' gestartet, in deren Rahmen erneut ein Schwerpunkt auf Dienstleistungsinnovationen gesetzt wird. Zusätzlich wird eine spezielle Schiene für strategische FTEI-Kooperationen mit Südost- und Osteuropa im Rahmen dieser Ausschreibung angeboten.

'Aufbau'

In der COIN-Programmlinie 'Aufbau' werden 21 Projekte, die von zwölf Fachhochschulen, fünf kooperativen Forschungseinrichtungen und vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten, Wien, Salzburg, Vorarlberg und der Steiermark eingereicht wurden, mit einem Förderbudget von 15,8 Millionen Euro unterstützt.
Vorrangiges Ziel der COIN - Programmlinie 'Aufbau' ist es, Anbieter von anwendungsorientierter Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskompetenz zu stärken, damit diese ihre Funktion auch als Dienstleister im österreichischen Innovationssystem besser verfolgen können.

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