FPÖ: Kickl: ORF will Sommergespräche offenbar voll und ganz auf Bundeskanzler zuschneidern

Spesengebarung unter Oberhauser muss genauestens unter die Lupe genommen werden

Wien (OTS) - Einmal mehr völliges Chaos um die ORF-Sommergespräche ortet FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Der zuständige ORF-Chefredakteur Karl Amon mache ganz offensichtlich lieber Party in Südafrika, als sich um ein ordnungsgemäßes Zustandekommen dieses doch nicht ganz unwichtigen Sendeformats zu kümmern. Oder er habe Österreich verlassen mit dem Auftrag an seine Mitarbeiter, alle Vereinbarungen umzudrehen und die Sommergespräche voll und ganz auf den Bundeskanzler zuzuschneidern. Es sei auch nicht hinzunehmen, dass bisher von allen Parteiobleuten allein der Bundeskanzler wisse, wer sein Gesprächspartner sein werde. "Entweder es ist Chaos oder es ist Berechnung - beides ist völlig inakzeptabel", so Kickl.

Überhaupt müssten die Vorgänge am Küniglberg einmal einer näheren Untersuchung unterzogen werden. Der Spesenskandal um die VIP-Tickets für die Fußball-WM in Südafrika um 33.500 Euro sei wahrscheinlich nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs, vermutete Kickl. Informationsdirektor Elmar Oberhauser habe offenbar ein regelrechtes Spesenparadies etabliert. Daher müsse man auch jetzt sämtliche Aktivitäten rund um die Olympischen Spiele in Vancouver genauestens unter die Lupe nehmen. Der Fußballkarteneklat sei sicher kein einmaliger Ausrutscher gewesen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007