BZÖ-Ebner: Skandalöse VIP-Behandlung der Familie Zogaj

Wien (OTS) - "Die angebliche VIP-Behandlung der Familie Zogaj ist ein Schlag ins Gesicht von Zuwanderern, die rechtmäßig Antrag auf Aufenthalt in Österreich stellen und nicht jahrelang das Land und die Behörden zum Narren gehalten haben", kritisiert BZÖ-Generalsekretär Mag. Christian Ebner.

Ebner verweist in diesem Zusammenhang auf einen Bericht in der Tageszeitung Österreich, wonach Bundeskanzleramt und Außenministerium die Botschaft in Pristina angewiesen haben, Arigona, ihrer Mutter und den Geschwistern in Windeseile Schülervisa beziehungsweise ein Saisoniervisum für die Mutter auszustellen, damit die gesamte Familie spätestens im Oktober wieder nach Österreich kommen darf.

Der BZÖ-Generalsekretär fordert, dass für die Zogajs die gleichen Regeln gelten müssen, wie für alle anderen Ausländer, die sich in Österreich aufhalten wollen. "Die angebliche Abschiebung ist in Wahrheit der Türöffner für einen ständigen Aufenthalt der Zogajs in Österreich. Tatsache ist, dass diese Familie mit Unterstützung der Asylindustrie jahrelang ihr Verfahren mutwillig verschleppt und das Asylrecht missbraucht hat. Das BZÖ wird das Vorgehen der Behörden in der Causa Zogaj genauestens beobachten und lehnt jede Bevorzugung kategorisch ab", betont Ebner.

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