FPÖ-Deimek fordert Flexibilität der Rektoren zur Wahrung des freien Hochschulzugangs

Klassenzimmer-Universität trägt Hauptschuld an fehlenden Studienplätzen

Wien (OTS) - "Der freie Hochschulzugang wird in Österreich immer mehr ausgehöhlt", beklagt der freiheitliche Technologiesprecher NAbg. Gerhard Deimek. Die Rektoren seien nicht in der Lage, eher aber nicht willens, ihre Studien den Erfordernissen größerer Hörerzahlen anzupassen. Paradebeispiel sei die Wiener Wirtschaftsuniversität, wo Rektor Badelt nun mit einer verschärften Studieneingangsphase versuchen wollen, möglichst vielen Anfängern das Studium zu verleiden.

"Ein großer Teil der Platz- und Betreuungsprobleme an den Unis ist darauf zurückzuführen, dass die Studien extrem verschult wurden und die Studenten permanent im Hörsaal sitzen müssen", so Deimek. Gerade an der WU sei hier im Vergleich zu den alten Studienplänen eine extreme Veränderung eingetreten.

Anstatt hier einen Schritt zurück zumachen oder auch zeitgemäße Lernformen via Internet - zuletzt auch vom oberösterreichischen Raiffeisen-General Scharinger vorgeschlagen - verstärkt zu nutzen, bleiben die Rektoren eisern auf Kurs und betreiben eine bewusste Verknappung der Studienplätze, um ihre Ziele von Zugangsbeschränkungen durchsetzen zu können.

Genauso wie Scharinger und andere Unternehmensleiter ihre Wünsche an die Universitäten bezüglich Ausbildung der Studenten übermitteln, sollten dies auch die Rektoren in Richtung der Gymnasien und anderen Schulen mit Mauraabschluss tun. "Wir müssen im Wege einer Oberstufenreform endlich zu einem System finden, das die Matura aufwertet und gleichzeitig zur einzigen Voraussetzung für ein Studium macht", fordert Deimek. Viele Rektoren würden dieser Verantwortung leider in keiner Weise gerecht und hätten nur einen sehr eingeschränkten Blickwinkel.

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