Oberhauser: Ärzte-Haftpflicht - SPÖ-Forderung seit den 90er Jahren

Gruppenpraxen: Entscheidender Fortschritt in der Gesundheitsversorgung

Wien (OTS/SK) - "Ich freue mich, dass wir einen
All-Parteien-Antrag zur Ärztehaftpflicht geschafft haben. Das ist seit den 90er Jahren eine Forderung der Sozialdemokratie", so SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser am Freitag im Plenum des Nationalrats zum Thema "Ärzte-Haftpflichtversicherung". Die Versicherungssumme bei der Ärztehaftpflicht beträgt zwei Millionen Euro pro Schadensfall, maximal das Dreifache pro Jahr, bei Gruppenpraxen und Ambulatorien gilt das Fünffache der Einzelsumme als Höchstgrenze. Oberhauser betonte, dass die Auswirkungen der Haftpflichtversicherung nach einem Jahr evaluiert werden müssen. Dann werde man sich genau ansehen, ob diese Regelung ausreichend ist und sich nicht nachteilig für die PatientInnen auswirkt. ****

Zum heutigen Beschluss der Gruppenpraxen betonte Oberhauser, oberstes Ziel sei dabei die Verbesserung und der Ausbau der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung, besonders auch im ländlichen Raum. Dabei könnten die Gruppenpraxen Schnittstelle zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten sein, die mit längeren Öffnungszeiten auch länger für die Bevölkerung zur Verfügung stehen werden. Wichtig sei dabei auch, eine Modernisierung des Kündigungsrechts von Verträgen zwischen Kassen und Ärzten sowie die Verbesserung der Qualitätskontrollen sowohl für Gruppenpraxen als auch für Ambulatorien. "Damit wird das Gesundheitssystem für die PatientInnen in Österreich ausgebaut, weiterentwickelt und abgesichert", so Oberhauser. (Schluss) rb

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