Peter Haubner: Schulen und organisierter Sport gemeinsam im Kampf gegen Bewegungsmangel und Übergewicht

ÖVP-Initiative zur Beseitigung bestehender rechtliche Zugangshürden für qualifizierte Sportanbieter

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Beinahe die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Österreich weisen Haltungsschäden oder -schwächen auf, fast 40 Prozent von ihnen sind übergewichtig. Ein Grund dafür ist Bewegungsmangel, auch und gerade in der Schule", erläuterte der ÖVP-Sportsprecher und Präsident der SPORTUNION, Abg. Peter Haubner heute, Freitag, im Nationalratsplenum anlässlich der Debatte zu einem Antrag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen Schulen und organisiertem Sport im Bereich der Bewegungsförderung. ****

Gerade für Kinder und Jugendliche sei Sport und Bewegung von großer Bedeutung. Daher sei es notwendig und richtig, mehr Bewegungsangebote in den Schulalltag zu integrieren, so Haubner. "Dafür müssen allerdings bestehende rechtliche Zugangshürden für qualifizierte Sportanbieter beseitigt werden. Ziel ist es, die Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote durch Angebote für Sport und Bewegung zu ergänzen, vor allem im Bereich der Nachmittagsbetreuung", erläuterte der ÖVP-Sportsprecher den von der ÖVP initiierten und im Sportausschuss von allen Fraktionen mitgetragenen Antrag.

In Deutschland sei die oben genannte Zusammenarbeit zwischen Schulen und qualifizierten Sportanbietern bereits gelebte Praxis. So bestehe etwa in Nordrheinwestfalen eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Unterrichtsministerium und dem Landessportbund, was zu einem flächendeckenden Angebot an Sporteinheiten für Kinder und Jugendliche in diesem Bundesland geführt habe.

In Österreich gebe es mit dem "UGOTCHI"-Projekt der SPORTUNION bereits seit drei Jahren ein Vorzeigeprojekt, das Kinder und Jugendliche zu mehr Bewegung und einer gesunden Lebensführung animiere. "Das ist eine überaus lobenswerte und erfolgreiche Initiative, die zeigt, wie es funktionieren kann. Allerdings benötigen wir für eine Trendumkehr im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen eine breite und abgestimmte Angebotsoffensive für mehr Bewegung", so Haubner, der abschließend darauf aufmerksam machte, dass sportlich aktive Österreicherinnen und Österreicher dem Staat rund 567 Millionen Euro pro Jahr an Krankheitsfolgekosten ersparen. (Schluss)

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