Gessl-Ranftl zu Vordernberg: FPÖ will Arbeitsplätze und Wertschöpfung verhindern

Wien (OTS/SK) - =

"Der Dringliche Antrag, den die FPÖ heute im
Nationalrat einbringt, ist reiner Populismus, wie ihn die FPÖ auch im Bezirk in Hinblick auf die Landtagswahlen in der Steiermark betreibt", stellte die steirische SPÖ-Abgeordnete Andrea Gessl-Ranftl am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. "Die Bevölkerung von Vordernberg hat sich definitiv für die Errichtung eines Schubhaftzentrums ausgesprochen. Die FPÖ missbraucht das Thema für ihren Wahlkampf. Durch Panikmache und Hetze will sie Arbeitsplätze, Wertschöpfung und bessere Infrastruktur für die Bevölkerung verhindern", betonte Gessl-Ranftl. ****

Der Bau des Schubhaftzentrums sei eine hundertprozentige wirtschaftliche Aufwertung der Gemeinde Vordernberg und Umgebung, führte die SPÖ-Abgeordnete weiter aus. "In Vordernberg sollen rund 180 Arbeitsplätze entstehen, wobei rund 30 davon mit Gemeindebürgerinnen und -bürgern besetzt werden sollen. Dagegen spricht sich die FPÖ aus." Darüber hinaus sei das Zentrum eine Chance, die Menschen in der Region zu halten, da sie dort nun Arbeit finden, ergänzte Gessl-Ranftl. "Die FPÖ will auch verhindern, dass eine Wertschöpfung von rund 10 Millionen Euro pro Jahr in die Region fließt. Sie will verhindern, dass die Infrastruktur in Vordernberg verbessert wird."

"Ich denke, die FPÖ sollte all das offen sagen. Dass sie nicht will, dass die Gemeinde einer positiven Entwicklung entgegen sehen kann. Wie ernst es der FPÖ um die Entwicklung der Gemeinde Vordernberg ist, zeigt schon die Tatsache, dass der FPÖ-Gemeinderat von 27 Gemeinderatssitzungen in der letzten Periode gerade einmal an fünf teilgenommen hat und auch bei anderen Gelegenheiten, wo der Einsatz für die Gemeinde gefragt gewesen wäre, nicht in Erscheinung trat", so Gessl-Ranftl.

FPÖ will Ergebnis einer demokratischen Bürgerbefragung nicht anerkennen

Dass die Hetze und Panikmache jedoch bei der Bevölkerung nicht ankomme, zeige das hervorragende Abstimmungsergebnis mit einer Zustimmung von 70 Prozent für das Schubhaftzentrum, betonte die SPÖ-Abgeordnete. "Dieses Ergebnis einer demokratischen Bürgerbefragung will die FPÖ offensichtlich nicht anerkennen."

"Die FPÖ versucht aus reinem Selbstzweck, Vorurteile und Ängste zu schüren. Da sie keine anderen populistischen Themen für die kommenden Landtagswahlen findet, versucht sie das Schubhaftzentrum für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Ich bin jedoch sicher, dass die Bevölkerung erkennen wird, dass die FPÖ nur aufrühren und Emotionen wecken will, jedoch nicht am Wohl der Gemeindebürgerinnen und Bürger interessiert ist", so Gessl-Ranftl abschließend. (Schluss) up/mb

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