FPÖ-Vilimsky: Kriminalität: Sinkende Aufklärungsquoten sollten Innenministerin zum Handeln bewegen

Forderung nach Online-Anzeigen erneuert

Wien (OTS) - In Reaktion auf die Veröffentlichung der Kriminalstatistik für das erste Halbjahr 2010 betont FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky heute, dass zwar aufgrund der vorgelegten Zahlen die angezeigten Fälle zurückgegangen seien, aber auf der anderen Seite die Aufklärungsquote auch dramatisch kleiner werde. Daher sei es wichtiger denn je, für mehr Exekutivbedienstete zu sorgen. Diese sollten allerdings tatsächlich für den Exekutivdienst eingesetzt werden und nicht für Verwaltungstätigkeiten. Vilimsky erwähnt, dass im Vergleich zu Wien die Stadt München eine Aufklärungsquote von über 50% vorzuweisen habe.

In der Bundeshauptstadt zeige sich zwar, dass die angezeigten Fälle nicht mehr so hoch seien, wie im Jahr 2009 aber immerhin noch über dem Niveau von 2008. Zudem sei festzustellen, dass trotz SOKO die Aufklärungsquote geringer sein als im Vorjahr. In fünf Bundesländern sei bei der Verbrechensklärung ein Rückgang zu beobachten, was nach einem massiven Handlungsbedarf für die Innenministerin rufe.

Vilimsky erneuert heute die freiheitliche Forderung nach einer Online-Anzeige, welche von Seiten der Regierung bisher abgelehnt werde, auch einem entsprechenden parlamentarischem Antrag der FPÖ sei nicht stattgegeben worden. "Viele Bürger zeigen nicht mehr an, da der Aufwand zu groß ist. Mit Online-Anzeigen via Internet wäre die Sache verwaltungstechnisch einfacher und die Verbrechensfälle würden vermehrt auch tatsächlich der Polizei gemeldet."

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